In den letzten fünfzig Jahren hat sich in Bezug auf Umweltbewusstsein und Naturschutz eine Menge getan. Vorher gab es den Begriff Umwelt weder im Sprachgebrauch noch im Bewusstsein. Das Bild zeigt den Aufkleber auf meiner Mülltonne. Er klebt dort seit vierzig Jahren.
Als ich 1978 nach den ersten drei Monaten meiner Yogalehrerausbildung aus Bombay zurück kam, fingen wir so richtig mit dem biologischen, später auch biologisch-dynamischen Gartenbau nach Rudolf Steiner an. Dabei wird zum Beispiel Kuhmist in einem Kuhhorn zu einer bestimmten Mondphase für ein Jahr eingegraben. Das daraus gewonnene Substrat, der sogenannte Hornmist, wird dann für eine Stunde in einem bestimmten Rhythmus in 10 l Wasser gerührt und dann auf die Pflanzen aufgesprüht. Das regt das Bodenleben an und düngt so die Pflanzen. Mineralischer Dünger war verpönt. Wir waren strikte Vegetarier und bauten unser gesamtes Gemüse selbst an. Tomaten gab es nur zur entsprechenden Zeit, Erdbeeren auch. „Ich will nicht!“ weiterlesen


Das Denken ist an Raum und Zeit gebunden und deshalb begrenzt. Wir denken linear und nicht vernetzt.
Gegenwärtig laufen in diesem Land zwei Prozesse ab, die diametral entgegengesetzt sind. Durch den Staat und die staatstragenden Medien (und das sind fast alle), wird ein Bild des Landes und der Wirklichkeit verbreitet, welches mit der eigenen Wahrnehmung immer weniger übereinstimmt.
