Die Insel

IMG_20191022_145420Ich habe in verschiedenen Artikeln über die Jahre hinweg die Meinung vertreten, dass nichts umsonst ist, dass nichts verschwendet wird und dass alles seinen Sinn hat.

In meinem Yogalehrbuch erwähne ich das Beispiel des Autofahrers, der inmitten der Pampa an eine Kreuzung kommt, und just in dem Moment nähert sich ein anderes Auto und er muss anhalten. Wem geht da nicht ab und zu der Gedanke durch den Kopf: „ Muss der Depp jetzt gerade hier aufkreuzen, wo ich rüberfahren will?“ „Die Insel“ weiterlesen

Lasst fahren dahin….

P1040174„Der Herr selbst wird für euch kämpfen, wartet ihr nur ruhig ab!“ 2.Mose 14,14.

„Konzentriere dein ganzes Tun auf mich. Tue alles in meinem Namen!“ Krishna zu Arjuna auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra.

 

Nachdem der Yogi das Spiel der Gunas durchschaut hat, konzentriert er sich auf das dahinterliegende Prinzip des Geistes (Purusha).

 

Die Gunas, das Spiel der Materie hat einen engen Zusammenhang mit dem Karma eines jeden Einzelnen von uns. Yoga sieht das Leben gleich einer Schule. Nicht alle gehen in dieselbe Klasse und auch nicht in dieselbe Schule. Jeder wird individuell unterrichtet. Den „Lehrplan“ gibt das individuelle Karma vor. „Lasst fahren dahin….“ weiterlesen

Über das Handeln

IMG_20200607_221217Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren. Selbst wenn zwei Leute schweigend in zwei Ecken eines Raumes sitzen, kommunizieren sie miteinander, weil sie Signale durch den Körper und die Mimik aussenden.

Ebenso ist es nicht möglich, nicht tätig zu sein. Selbst wenn wir regungslos in einer meditativen Haltung sitzen, tun wir etwas ( z. B.Gehirnaktivität ). „Über das Handeln“ weiterlesen

Wahlverwandtschaften

cof
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Patanjali schreibt in seinen Yogasutren im zweiten Kapitel Sutra 13: „Das individuelle Karma bestimmt die Art der Wiedergeburt, nämlich in welches Umfeld man hineingeboren wird, wie lange man lebt und die Art der Erfahrungen, die man macht.“

Laut dem sogenannten Tibetanischen Totenbuch, dem Bardo Thödröl, durchläuft der Geist eines Verstorbenen drei Bardos.

Im ersten, dem Tschikhai- Bardo erlebt der Verstorbene das „klare Urlicht“ . Es ist wohl am ehesten gleichzusetzen mit dem Lichttunnel aus den Nahtoderfahrungen. Es ist die kosmische Realität ohne karmische „Verunreinigungen“. „Wahlverwandtschaften“ weiterlesen

Schein und Wirklichkeit

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Einer der großen indischen Heiligen der vergangenen Jahrhunderte war unsterblich verliebt in eine schöne Frau. Sie lebte auf der anderen Seite eines Flusses. Er verzehrte sich Tag und Nacht nach ihr und konnte sich oft nicht auf seine Arbeit konzentrieren. Er schrieb nämlich an einem Epos zu Ehren Gottes. „Schein und Wirklichkeit“ weiterlesen