Wie gelingt ein glückliches Leben?

Img 20191205 165008Solange die Welt sich dreht, wird es immer geben:

dunkle Tage und helle Tage,

Leute, die uns wohlgesonnen sind und andere,

Idioten, die uns das Leben schwer machen,

gute Regierungen und schlechte Regierungen,

Kriege und Frieden,

Lust am Leben und Frust am Leben,

Glück und Verzweiflung,

Freundschaft und Feindschaft.

 

Kurz gesagt, rin in die Kartoffeln und raus aus die Kartoffeln.

Die gute Nachricht ist, dass wir das nicht mitmachen müssen. Es ist möglich, all diese Wechselfälle des Lebens anzusehen und trotzdem glücklich und strahlend zu bleiben. „Wie gelingt ein glückliches Leben?“ weiterlesen

Der Himmel auf Erden

IMG_20221215_171542Es gibt zwei wesentliche Unterschiede zwischen den sogenannten Wüstenreligionen und den Religionen des Ostens.

Zu ersteren zählen das Judentum, das aus ihm hervorgegangene Christentum und der Islam. Alle drei sind monotheistisch. Alle drei kennen den strafenden, richtenden und auch liebenden und verzeihenden Gott.

Wer an ihn glaubt, sei es nun, dass man ihn Allah, Jahwe oder Christus nennt, wird belohnt und ins Himmelreich aufgenommen. Dies kann, je nach Glaubensrichtung sehr verschieden aussehen. Alle drei kennen die ewige Verdammnis. „Der Himmel auf Erden“ weiterlesen

Das Leben ist keine Prosecco Party!

IMG_20181204_181554-EFFECTSDoch, ist es!

Allerdings muss man schon ein bisschen was dafür tun, denn der Hindernisse, um dahin zu kommen, sind deren viele.

Auf einen einfachen Nenner gebracht, lässt sich das so ausdrücken: Wenn man klein ist, möchte man erwachsen werden. Wenn man in der vierten Klasse ist, möchte man aufs Gymnasium (meistens wollen es allerdings die Eltern). Wenn man einen VW fährt, träumt man von einem Mercedes, und so geht das weiter und weiter.

Es ist quasi so wie bei dem Hund, dem man eine Bockwurst vor die Nase hält. Der checkt auch nicht, dass er verarscht wird. „Das Leben ist keine Prosecco Party!“ weiterlesen

Das Kleine und die Dankbarkeit

qrf
qrf

Ich habe früher schon darüber geschrieben, dass der große Immanuel Kant seine Heimatstadt Königsberg nie verlassen hat und jeden Tag zur gleichen Zeit den gleichen Spaziergang unternahm. „Wie langweilig!“, würde man heute sagen.

Eigentlich kann das aber nicht stimmen, denn ein Langweiler war Kant sicher nicht, denn es ist auch von ihm bekannt, dass er gerne gut aß, sogar seinen eigenen Senf herstellte und gerne in Gesellschaft tafelte.

 

Ich glaube, dass er sich durch diese Gewohnheit eine Welt erschloss, die den meisten verborgen bleibt. „Das Kleine und die Dankbarkeit“ weiterlesen

Das Gute im Schlechten

IMG_20230505_165338Wir leben in einer Zeit, in der die Aufspaltung der Gesellschaft immer weiter voranschreitet und von politischen Interessen sogar gefördert wird.

Jede dieser Interessengruppen wähnt sich im Besitz der Wahrheit und streitet erbittert um ihre Durchsetzung. Man selbst vertritt das Gute, die Anderen sind die Bösen.

Es ist dieses ewige Aufteilen in Gut und Böse, welches nur zum Negativen führen kann.

Aber – wer wären wir, wenn wir den Weltenlauf ändern könnten, das heißt, Yin und Yang werden sich bis zum Ende der Zeit abwechseln. Wie das Symbol zeigt, ist das Gegenteil des gerade Herrschenden auch dann vorhanden, wenn dieses am stärksten gegenwärtig ist, was durch den andersfarbigen Punkt dargestellt ist.

Im Yoga nennen wir diesen Wechsel Prana, die Lebensenergie. Sie zirkuliert in den beiden Hauptnadis Ida und Pingala: Mond und Sonne, kühl und heiß, essen und ausscheiden. Erst wenn durch die Kraft des Yoga diese Energie im zentralen Nadi Susumna aufsteigt, ist der Yogi Herr über die Materie. „Das Gute im Schlechten“ weiterlesen