In einem der Werke des bekannten deutschen Indologen, Helmut von Glasenapp, findet sich folgende Überlegung:
Der klassische brahmanische Lebenslauf des alten Indiens teilt sich in die Phasen Kindheit-Erziehung, Beruf-Familie, Rückzug aus der Welt und Wanderschaft als Sadhu. Das Ziel ist die zunehmende und schließlich vollkommene Abkehr vom Weltlichen und dem ausschließlichen Streben nach Gottesverwirklichung.
In dieser letzten Phase des Lebens wird aller Besitz aufgegeben, die sinnlichen Bedürfnisse auf ein absolutes Minimum reduziert und der Tag besteht aus Gebet und Meditation. „Weisheit oder Resignation?“ weiterlesen


Der Begriff Avidya bedeutet im Grunde das Festhalten an Dingen, Situationen, Gedanken, Gefühlen und letztlich dem Leben.
So um 350 vor Christus lebte in China ein Weiser namens Zhuangzi. Ein berühmtes, in Teilen von ihm verfasstes Werk, heißt genauso.
…vor den Weltenrettern!
Die Zeit scheint still zu stehen. Einzelne Spaziergänger sind in der tiefverschneiten Landschaft zu sehen. Es sind mehr als früher. Die Landstraßen und die Autobahnen sind leer. Man könnte meinen, die Welt hat eine Pause eingelegt.