Wahlverwandtschaften

cof
cof

Patanjali schreibt in seinen Yogasutren im zweiten Kapitel Sutra 13: „Das individuelle Karma bestimmt die Art der Wiedergeburt, nämlich in welches Umfeld man hineingeboren wird, wie lange man lebt und die Art der Erfahrungen, die man macht.“

Laut dem sogenannten Tibetanischen Totenbuch, dem Bardo Thödröl, durchläuft der Geist eines Verstorbenen drei Bardos.

Im ersten, dem Tschikhai- Bardo erlebt der Verstorbene das „klare Urlicht“ . Es ist wohl am ehesten gleichzusetzen mit dem Lichttunnel aus den Nahtoderfahrungen. Es ist die kosmische Realität ohne karmische „Verunreinigungen“. „Wahlverwandtschaften“ weiterlesen

Schein und Wirklichkeit

edf
edf

Einer der großen indischen Heiligen der vergangenen Jahrhunderte war unsterblich verliebt in eine schöne Frau. Sie lebte auf der anderen Seite eines Flusses. Er verzehrte sich Tag und Nacht nach ihr und konnte sich oft nicht auf seine Arbeit konzentrieren. Er schrieb nämlich an einem Epos zu Ehren Gottes. „Schein und Wirklichkeit“ weiterlesen

Die Geschichte des Sadhu

Digital StillCamera
Digital StillCamera

Der Wachtposten kicherte noch vor sich hin, als der Händler sich von ihm verabschiedete: „ Ich nehme an, du hast einige der Zutaten geliefert? Nun, zumindest bist du nicht so ein Unglücksrabe wie der Sadhu.“ „ Sadhu, was für ein Sadhu?“, fragte der Händler. „Ich dachte, jeder kennt die Geschichte, die ich schon als kleiner Junge gehört habe. Als hör‘ zu. Es gab einmal einen heiligen Mann, der immer an derselben Stelle am Rande der Straße saß. Jeden Tag, und Monat für Monat. Die Intensität und Dauer seiner Meditation nötigte jedermann, der vorbeikam, Respekt ab. Frauen aus dem Dorf kamen täglich und brachten ihm gekochten Reis und Gemüse. „Die Geschichte des Sadhu“ weiterlesen

Der Plan

IMG_20200308_103319Leben ist Bewegung. Wenn man dem glaubt, was die Weisen sagen, nämlich dass das einzig Stabile der Wandel ist, ist man auf der richtigen Spur.

Aber – wie so oft, wenn wir zustimmend lächeln, sieht die Sache, wenn sie fühlbar wird, ganz anders aus. Dann müssen wir zugeben, dass wir von Wandel überhaupt nichts halten. Wir sind große Festhalter. Alles was unsere Routine stört und uns von unseren Vorstellungen abbringt, ist uns verhasst. „Der Plan“ weiterlesen

Yoga und die Welt

Narendra modi
Mit Genehmigung des Autors Vikrampasari.You are free: to share – to copy, distribute and transmit the work

Der eine oder andere von Ihnen wird sich beim Besuch meiner Seite manchmal fragen, warum hier neben Yoga auch andere Themenbereiche abgehandelt werden.

Das nebenstehende Bild zeigt Dr. Hansaji Yogendra, die Präsidentin des Yogainstituts in Mumbai mit dem indischen Premierminister Narendra Modi anlässlich des „International Day of Yoga“ in Rajpath Delhi.

Hansaji ist die Witwe meines Gurus Dr. Jayadeva Yogendra und führt die Yogatradition des Instituts fort. Wir kennen uns seit über 40 Jahren und es liegt mir fern, mich negativ zu äußern. Als ich dieses Bild sah, kamen mir aber einige kritische Gedanken. „Yoga und die Welt“ weiterlesen