Fata Morgana

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Eine Fata Morgana ist eine Luftspiegelung, die durch die Hitze der Sonne zustande kommt. Es gibt viele Geschichten von Reisenden in der Wüste, die ihr zum Opfer gefallen sind, weil ihnen Bilder von Oasen und Wasserläufen vorgegaukelt wurden.

Im Vedanta, einer Spielart des Hinduismus, gibt es den Begriff Brahman, nicht zu verwechseln mit Brahmane.

Dieses Brahman ist das Göttliche in jedem Partikel der Materie. Deshalb wird Vedanta als Advaida, zu Deutsch als nicht-dual bezeichnet im Gegensatz zum Samkhya, in dem Geist und Materie als getrennt angesehen werden.

Beiden Systemen gleich ist aber die Annahme, dass es der „Leuchtkraft“ des Geistes bedarf, um materielle Erscheinungen zu generieren.

Das bedeutet, ohne die Sonne, sprich Brahman, kann keine Fata Morgana entstehen. Das heißt, der Geist produziert die Bilder, die wir wahrnehmen. „Fata Morgana“ weiterlesen

Das ist Yoga

-Indien5-05Es wird eine ganze Menge Unsinn über Yoga erzählt. Kaum einer weiß, um was es wirklich geht. Da wird auf der einen Seite in Schulturnhallen eine Art Gruppenturnen als Yoga angeboten, auf der anderen Seite gibt es elitäre Zirkel, die viel über Chakrenmeditation und Kundalini reden, ohne genau zu wissen, was dahintersteckt. Oft wird Yoga, zusammen mit Autogenem Training, Gymnastik für die Wirbelsäule und diversen Entspannungsmethoden als Gesundheitstechnik und Fitnesstraining angeboten. In Wirklichkeit ist es viel mehr. Es ist in der Tat die ausgefeilteste Anleitung zur Evolution des menschlichen Denkens, die ich kenne. Menschen, die in der Lage und willens sind, den Yogaweg zu gehen, erreichen die Erkenntnis der absoluten Realität. Sie blicken hinter die Schleier der Gunas. „Das ist Yoga“ weiterlesen

Die Botschaft hör‘ ich wohl, jedoch…

P1040207„Es gibt nichts zu tun, es gibt nichts zu werden, es gibt nichts zu wollen. Alles, was jemals sein kann, ist schon hier und jetzt in Dir. Es gilt nur, dies zu erkennen.“

Dieses Zitat stammt aus den sogenannten Regulus-Botschaften von Bettina Büx. Welcher spirituelle Sucher könnte dem nicht zustimmen?

Bettina Büx sagt von sich, dass sie ein Medium sei, das diese Botschaften von einem Engel dieses Namens empfängt.

Wahrheiten sind universell. So ist es nicht verwunderlich, wenn wir sie auch an anderer Stelle finden.

Leben bedeutet Handeln. Es ist unmöglich, nicht zu handeln. Selbst wenn du ”nur” da sitzt und an nichts Besonderes denkst, handelst du; denn auch Denken ist eine Tätigkeit. Da Leben also ein Synonym für Handeln zu sein scheint, wäre es erstrebenswert, energetisch, klar, konzentriert und effektiv handeln zu können, d.h. intuitiv in einer gegebenen Situation das Richtige zu tun. „Die Botschaft hör‘ ich wohl, jedoch…“ weiterlesen

Lockdown

IMG_20200623_110246Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?

Math.16.26

Wir hören in dieser Zeit viel über Lockdown.

Hier einige Gedanken dazu:

Jeder Bereich oder auch jedes Gebilde oder Feld, neuerdings kommt auch der Begriff Narrativ immer mehr in Mode, entwickelt seine eigene Dynamik.

Nehmen wir einen Weinliebhaber als Beispiel. Normalmenschen gehen in einen Laden und kaufen sich eine Flasche Wein. Im Lauf der Zeit entdecken sie, dass ihnen der oder auch ein anderer schmeckt und dabei bleiben sie dann. Nicht so der WL. Er vertieft sich in die Materie, liest den Falstaff, geht zu Weinproben und studiert die Parker – Empfehlungen. Er liest sich in die Materie ein, studiert die verschiedenen Lagen der Weinregionen und lernt alles über Mineralität und Rebsorten.

Kurzum, er klinkt sich in ein Feld ein und – wird in gewissem Sinne auch davon abhängig. „Lockdown“ weiterlesen

Der lange Weg

IMG_20190913_144114Kennen Sie den? Zwei Freunde treffen sich nach einigen Jahrzehnten wieder. Sagt der eine zum anderen: „Du hast dich überhaupt nicht verändert in all den Jahren.“ Sagt der andere: „Willst du mich beleidigen?“

Eine andere Geschichte geht so: Ein Fremder kam zu einem Zenkloster in den Bergen Japans und begehrte, den Meister zu sprechen. Man sagte ihm, dass dieser im zentralen Innenhof des Klosters zu finden sei. Der Fremde ging wie ihm geheißen und traf dort aber nur einen alten Mann, der das Laub zusammenfegte. Auf weiteres Nachfragen wurde ihm gesagt, dass das der Meister sei. „Wie kann es sein, dass man einen heiligen Mann mit einer derart niederen Arbeit beschäftigt?“

Die Antwort, die ihm zuteil wurde: „Für einen Wissenden sind alle Dinge gleich.“ „Der lange Weg“ weiterlesen