Satyagraha

IMG 20260301Als Gandhi aus Südafrika nach Indien zurückkehrte, tat er das mit der erklärten Absicht, seine Landsleute aus der inkriminierenden Stellung gegenüber den Kolonialherren zu befreien.

Seine Methode war Satyagraha. Es ist eine aus den Sanskrit-Wörtern Satya (Wahrheit) und Agraha (Festhalten/Beharrlichkeit) zusammengesetzte Philosophie, die Wahrheit und Gewaltlosigkeit (Ahimsa) verbindet, um Ungerechtigkeit durch moralische Kraft statt physischer Gewalt zu bekämpfen (KI).

Niemand wird bezweifeln, dass er ein spiritueller Mensch war. Sein letztes Wort nach den Schüssen des Attentäters war Ram (Gott). Trotzdem war er ein hochpolitischer Mensch.

Mir ist vollkommen klar, dass ich mit meinem Schreiben nur begrenzten Einfluss habe. Aber ich habe auch Nachkommen, die mir am Herzen liegen und da gibt es kein Schweigen. „Satyagraha“ weiterlesen

Der Friedrich, der Friedrich…

IMG 20260314Das ist Herr Friedrich M. Herr M. ist der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Und das ist sein Arbeitsplatz. Da ist er manchmal und sagt irgendwas. IMG 20260314

Die Inschrift steht über der Tür zu diesem Arbeitsplatz. Die ist eigentlich ziemlich eindeutig. Wer da arbeitet, arbeitet für das Deutsche Volk.

So versteh ich das jedenfalls. Aber was weiß ich schon? Ich bin nur ein ungefähr 83 millionstel Teil davon, also irgendwas unter „ferner liefen“.

Aber – um korrekt zu sein, bin ich doch auch Teil des sogenannten, hochgelobten Souveräns. So nennt man den Arbeitgeber von Herrn Friedrich M. Aber unter uns gesagt, ich glaube ja nicht, dass sich Herr Friedrich M. und die meisten seiner Spezln da drin‘ den Teufel drum scheren, was ihre Arbeitgeber möchten. Obwohl das doch groß außen drauf steht.

Manchmal denke ich, Herr Friedrich M. hat sich einfach in der Tür geirrt oder seine Bediensteten haben ihm was Falsches gesagt. Wie ich darauf komme? „Der Friedrich, der Friedrich…“ weiterlesen

Mein Reich…

Img 20250601 210153Jesus sagte seinen Jüngern: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Sie waren Menschen, die auch nicht anders waren als viele von uns. Sie zweifelten, sie wollten einen spirituellen Weg gehen und blieben doch immer wieder in der dinglichen Welt gefangen.

In der Nacht auf dem Ölberg, als die Soldaten kamen, zog Petrus sein Schwert, was sowieso zu denken gibt und hieb einem von ihnen ein Ohr ab, um seinen Meister zu verteidigen. Jesus sagte zu ihm: „Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Genau so geschah es. Er hatte schiere Todesangst, als ihn einer der Besatzer erkannte, während er vor dem Gefängnis wartete, um zu sehen, was mit Jesus geschehen würde.

Ein schwacher und doch auch starker Mensch, der nie aufgab. Ich bezweifle, dass Jesus zu ihm sagte: „Du bist mein Fels, auf dem ich meine Kirche errichten werde.“ Das haben sich wohl die römischen Bischöfe und späteren Päpste ausgedacht und diesen „Fels“ zum Grundstein ihrer unbeschränkten Macht hergenommen.

Palästina war von den Römern besetzt, und die hatten bei der Behandlung des Volkes keine Samthandschuhe an. Zudem gab es eine Priesterkaste, die in Regeln und Geboten verhaftet war und mit den Besatzern zusammenarbeitete. „Mein Reich…“ weiterlesen

Seid einfach ehrlich!

IMG 20260113Einige Meldungen aus den Medien lassen mich einmal mehr nicht ruhen, mich mit einem der Yamas, den ethischen Grundsätzen des Yogas, nämlich Satya, das ist Wahrhaftigkeit, zu beschäftigen.

In Baden Württemberg sind demnächst Landtagswahlen. Dort tritt Cem Özdemir als Kandidat der Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten an. Soweit so gut. Wenn man allerdings die Wahlplakate ansieht, fällt auf, dass das Logo der Grünen entweder gar nicht oder nur sehr klein auftaucht. Selbstbewusst wird verkündet, dass „er es kann“.

Auf mich wirkt es, als werde versucht, seine politische Heimat zu verschweigen, denn das „Ländle“ steht wirtschaftlich nach 15 grün geführten Jahren nicht gut da. Dort sind die Schwergewichte der deutschen Industrie, Mercedes und Porsche, angesiedelt. „Seid einfach ehrlich!“ weiterlesen

Damals Teil II

IMG 20260106Auf dem Bild sehen Sie einen kleinen Jungen in einem Hotelrestaurant beim Frühstück. Drei Erwachsene sitzen dabei und datteln ihrerseits auf ihren Handys.

Der Kleine taucht gelegentlich seinen Löffel in die Schale neben ihm, aber eigentlich ist seine ganze Aufmerksamkeit auf den Bildschirm gerichtet.

Ich hatte beim ersten „Damals“-Artikel gesagt, dass ich gerne weiter ein bisschen in der Erinnerungskiste kramen kann, wenn Interesse besteht.

Dann mach‘ ich das jetzt mal.

In der Pädagogik spricht man von Primär-und Sekundärerfahrungen. Das erstere ist, wenn man ein Lagerfeuer life on stage ansieht, das letztere sieht man sich im Fernsehen an. „Damals Teil II“ weiterlesen