Träume sind Schäume?

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Die Denker im alten Indien beschäftigten sich mit mannigfaltigen Aspekten des Bewusstseins. Die Mandukya Upanishad beschreibt die verschiedenen Zustände, in denen das Bewusstseins während des Schlafs ist.

Dabei kommt es zu interessanten Überlegungen.

Wenn wir morgens aufwachen, sind wir manchmal vollkommen perplex über das, was wir träumten. Es erscheint uns selbst im Nachhinein real. Der Traum kennt keine Grenzen, weder zeitliche noch räumliche. Wir durchschreiten Räume, in denen wir im Wachbewusstsein nie gewesen sind. Situationen, die wir irgendwann einmal erlebt haben, werden verfremdet und mit Eindrücken kombiniert, die Jahrzehnte zurückliegen.

Träume sind Zustände, die unser Innerstes ausdrücken. Wir sind dort vollkommen bei uns selbst.

In den Upanishaden wird die Frage gestellt, was denn nun real sei: das Wachbewusstsein oder der Traumzustand? „Träume sind Schäume?“ weiterlesen

Satyagraha

IMG 20260301Als Gandhi aus Südafrika nach Indien zurückkehrte, tat er das mit der erklärten Absicht, seine Landsleute aus der inkriminierenden Stellung gegenüber den Kolonialherren zu befreien.

Seine Methode war Satyagraha. Es ist eine aus den Sanskrit-Wörtern Satya (Wahrheit) und Agraha (Festhalten/Beharrlichkeit) zusammengesetzte Philosophie, die Wahrheit und Gewaltlosigkeit (Ahimsa) verbindet, um Ungerechtigkeit durch moralische Kraft statt physischer Gewalt zu bekämpfen (KI).

Niemand wird bezweifeln, dass er ein spiritueller Mensch war. Sein letztes Wort nach den Schüssen des Attentäters war Ram (Gott). Trotzdem war er ein hochpolitischer Mensch.

Mir ist vollkommen klar, dass ich mit meinem Schreiben nur begrenzten Einfluss habe. Aber ich habe auch Nachkommen, die mir am Herzen liegen und da gibt es kein Schweigen. „Satyagraha“ weiterlesen