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Willkommen auf meiner Homepage

Wir leben in einer Zeit, in der sich vieles verändert. Gerade in politischer Hinsicht werden die Diskussionen mit großer Vehemenz und oft voller Hass geführt. Wie verhalte ich mich als spiritueller, religiös – philosophisch orientierter Mensch dazu? Soll ich mich davon zurückziehen? Geht das überhaupt oder ist es nur ein sich selbst Einlullen? Ich denke, dass es eines kontinuierlichen Bemühens bedarf, im Trubel des Lebens zu stehen, aber darin nicht zu versinken. Vielmehr muss das Ziel sein, das Geschehen mit Anteil nehmender Distanz wie ein Theaterstück auf der Bühne zu verfolgen und auf der „Sunny side of life“ zu bleiben.
In diesem Tenor sind die Artikel und Essays zu sehen, die ich in meinem Blog zu verschiedenen Themen veröffentlichen werde. So habe ich es in meinen Büchern auch schon gehalten.
In diesem Sinne….

Streiflichter

 

Der AfD-Politiker Björn Höcke wurde zu 13000 € Strafe verurteilt, weil er sagte:

„Alles für unsere Heimat, alles für Sachsen-Anhalt, alles für Deutschland.“

Die ehemalige Staatssekretärin Dorothee Bär von der CSU sagte: „Alles für Deutschland“.

Während der Fußball-WM 2006 lautete der via BILD-Zeitung popularisierte Anfeuerungsruf von Franz Beckenbauer vor dem Spiel Deutschland–USA: „Gebt alles für Deutschland!“

Donald Duck sagte 1950 in Entenhausen: „Alles für Deutschland“. Diese Information ist allerdings unbestätigt.

Die SA hatte diesen Slogan ebenso, deswegen ist er verboten. Allerdings, so die Staatsanwaltschaft, kommt es darauf an, wer ihn sagt. Anklage wurde nur gegen Björn Höcke erhoben. Was sagt uns das?

Ich weiß nicht warum, aber mir fällt gerade Roland Freisler, der furchtbare Richter an Hitlers Volksgerichtshof ein, der Urteile im Sinn der Machthaber fällte. Seltsam, welche Assoziationen so ein Gehirn produziert?!

Ich hätte bisher diesen Satz auch für mich in Anspruch genommen. Das tue ich jetzt vorsichtshalber mal nicht mehr.

Aber, wir leben immerhin im besten Deutschland aller Zeiten. Ein Land, in dem Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz herrscht. Das muss an dieser Stelle deutlich gesagt werden.

Zu dumm, dass mir jetzt diese 1000 Islamisten einfallen, die in Hamburg die Abschaffung der Demokratie forderten und ein Kalifat einführen wollen. Wurde da eigentlich Anklage erhoben?

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Ich gebrauche immer wieder Begriffe aus dem Sanskrit und der Yogaterminologie, die dem Einen oder Anderen nicht geläufig sind. Deswegen habe ich im Menüpunkt „Blog“ eine Kategorie „Sanskrit“ eingefügt, in der eine Auswahl von Begriffen aufgeführt ist.

Falls sie lieber Leser oder Leserin auf Begriffe stoßen, die nicht aufgeführt sind, benutzen Sie bitte die Suchfunktion im „Block“. Es könnte gut sein, dass in einem anderen Artikel eine Erklärung ist.

Über mich

 

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Mein Name ist Gerhard Pflug. Ich bin 76 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Töchter. Ich lebe mit meiner Frau in einem Bauernhaus in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Ich bin Dipl. Sozialpädagoge FH und unterrichtete an einer Fachakademie für Sozialpädagogik. Wir bildeten Erzieherinnen aus. Ich bin Heilpraktiker mit dem Schwerpunkt Psychotherapie. 1978 machte ich meine Ausbildung zum Yogalehrer am ältesten Yogainstitut der Welt in Bombay, Santa Cruz. Dies war sehr intensiv und dauerte sieben Monate. Seitdem bin ich Member of the International Board of Yoga IBY. Ich bin Eheberater und leite seit 1979 Yogakurse und psychotherapeutische Gruppen.
Obwohl ich mit etlichen Techniken, sei es Familientherapie, Gesprächspsychotherapie oder körperorientierten Methoden bekannt geworden bin und gerne damit arbeite, ist die Basis all meiner Arbeit der klassische Yoga.

Yoga ist ein vollkommenes System, um Körper, Denken und Seele zu Harmonie und Kraft zu entwickeln. Für mich ist es nicht wichtig, komplizierte Übungen zu vermitteln, sondern sich alle Bereiche des Lebens anzuschauen, um es mit Freude und Energie bewältigen zu können. Dabei ist die Reflexion unserer Einstellungen und der philosophische Hintergrund genauso wichtig wie die Arbeit mit Körper und Atem.

Blog

Vegetarier und andere Menschen

Patanjali schreibt in den Yogasutren Kapitel 2, 31 über das sogenannte große Gelübde (mahāvratam). Es geht dabei um die Yamas, die ethischen Grundsätze des Yoga. Das erste der Yamas ist Ahimsa, die Abwesenheit von Gewalt. Dieses, und auch die anderen vier können unabhängig von Zeit, Ort oder Alter von allen Menschen praktiziert werden. Das bedeutet …

Ich bin besser als du…

… und mein Papa ist vielhundertmal stärker als deiner.“ So sprechen Kinder und so behalten wir diese Denke unser Leben lang bei. Die Persönlichkeitsmodelle verschiedener psychologischer Schulen stimmen in Bezug auf die Funktionsweise unserer Wahrnehmung überein. Nehmen wir das Klienten zentrierte Modell nach Carl Rogers. Es besagt: Wir befinden uns in einem kontinuierlichen Wahrnehmungsprozess und …

Die dummen „Guten“

Vor einigen Jahrzehnten hatte ich während eines Yogakurses ein berührendes Erlebnis. Einer der Teilnehmer war ein älterer Herr, der schon ziemlich steif war und nur mit Mühe Asanas ausführen konnte. Ich sprach ihn natürlich darauf an und so kamen wir ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass er pensionierter Hauptkommissar war. Wir gingen einige seiner …

Meine Bücher

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Auf Grund einer beruflichen Krisensituation, die natürlich dann auch persönliche Auswirkungen hatte, entdeckte ich vor nunmehr über vier Jahrzehnten für mich die Meditation. Damit begann ein seitdem währender spiritueller Weg.

Dieser Weg führte zunächst in die Alternativszene nach England. Ich war in einem Zenkloster, in einer Landkommune und in Findhorn. Von dort ging es nach Bombay in das älteste Yogainstitut der Welt und ich drang tief in die Lehren des Hinduismus und des Buddhismus ein. Durch dreißig Jahre Yogaunterricht und Reisen durch ganz Indien wurde das Land, seine Kultur, seine Religion und Philosophie meine geistige Heimat. Es war für mich ein quasi unbeflecktes Universum nach einer verkorksten christlichen Religionserziehung in Kindheit und Jugend.

Nach einer Reise zu den heiligsten Orten Indiens: Kalkutta, Bhodgaya, Sarnat und Benares wurde mir zunehmend bewusst, dass mir als westlichem Menschen der gefühlsmäßig tiefste Zugang zu dieser Religiosität verwehrt bleibt. Mir wurde klar, dass meine spirituellen Wurzeln in den Gebeten und den Gutenachtliedern am Kinderbettchen liegen: „Weißt du, wieviel Sternlein stehen….?“

So schob ich langsam den ganzen Wust aus Sündenglauben, den man mir als Christentum verkauft hatte, zur Seite und entdeckte endlich als Erwachsener, was christliches Denken und abendländische Kultur eigentlich ist.

Mein Weg verlief über die Jahrzehnte, wie zu vermuten, nicht immer glatt. Ein Schritt vor und zwei zurück war manchmal die Devise. Schmerzende Gelenke bei der Meditation, die Schwierigkeiten mit der vegetarischen Küche und die Versuche mit der Askese bleiben wohl niemandem erspart.

Wer als potentieller Leser oder Leserin Lust hat, mich auf dem Weg zu begleiten und sich wohl in manchem selbst zu entdecken, sei herzlich eingeladen, das Buch zu lesen.

„Das Yoga-Lehrbuch“ ist ein Werk für Menschen, die sich sowohl mit der Yoga-Philosophie als auch mit Yoga-Übungen beschäftigen möchten. Es ermöglicht den Lesern einen sehr umfassenden Einblick in die Hintergründe und Ziele des Yoga. Mit vielen leicht zu erlernenden Körperübungen und Meditationstechniken sowie zahlreichen Fotos entstand ein hervorragendes Einsteigerbuch, das sogar Fortgeschrittenen noch einige neue Erkenntnisse bieten kann. Aufgelockert durch die Darstellung seiner persönlichen Erfahrungen, die gleichzeitig einen tiefen Einblick in innere Entwicklungsprozesse liefern, hat der Autor ein interessantes Werk für alle geschaffen, die mehr über Yoga wissen möchten.

 

„Mit dem Staubsauger zur Erleuchtung“ (Kindle E – Book Edition) ist ein Buch, das sich mit alltäglichen aber doch zentralen Situationen des Lebens beschäftigt, in denen Yoga ganz konkret helfen kann. Es eignet sich für Leser, die ihrem Leben einen neuen Sinn geben wollen. Der Autor berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen. Dadurch gewinnt das Werk Lebendigkeit und die philosophische und psychologische Dimension dieser Jahrtausendealten Technik wird greifbar.
Es ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene hervorragend geeignet und hilft, Yoga in den Alltag zu integrieren.