Der Präsident der US of A., Donald Trump, wird entweder geliebt oder gehasst. Ein Zwischending gibt es nicht.
Nun ist er ja nicht unbedingt ein durchwegs sympathischer Mensch. Er gibt sich vollkommen von sich überzeugt und großsprecherisch. Er stellt sein Licht in keinster Weise unter den Scheffel. Er zeigt, was er hat. Er ist Milliardär und vom einfachen Volk soweit weg wie der Mars, den sein neuer Freund Elon demnächst anfliegen will.
Und trotzdem lieben ihn die Menschen. Wenigstens die Mehrzahl, sonst wäre er ja nicht da, wo er ist.
Unsere Qualitätsmedien und das Staatsfernsehen schäumen und sehen den Untergang des Abendlandes am düsteren Horizont einer Ruinenlandschaft.
Warum also mögen ihn eine ganze Menge Leute trotzdem? „Die Methode Trump“ weiterlesen


Man spürt es geradezu im Gespräch mit einem Dummen, dass man es gar nicht mit ihm persönlich, sondern mit über ihn mächtig gewordenen Schlagwörtern, Parolen etc. zu tun hat.
Wenn man in der Bibel liest, hat es den Anschein, dass Gott häufiger zu den Menschen sprach als heute. Er erscheint ihnen in Träumen, spricht aus einem brennenden Dornbusch und ist überhaupt allgegenwärtig. Auf Anweisung Gottes baut Noah seine Arche, macht sich vor der ganzen Gemeinde lächerlich und Jakob lässt sich auf einen Ringkampf mit ihm ein.
Als ich 1978 im Yogainstitut in Mumbai war, lebte Shri Yogendra noch, der „Founder“, wie er von uns allen genannt wurde. Er gründete das Institut 1918, als Indien noch britisch war. Es war damals nicht leicht, er musste sich zum Beispiel um Zement von den Briten bemühen. Das Land, auf dem die Anlage errichtet wurde, war eine Spende von Devotees.
Albert Camus sagte: „Die größte Gefahr im Leben ist die Hoffnung.“ Wir Menschen sind darauf programmiert, dass wir Unangenehmes vermeiden wollen. Unangenehm ist immer das, was uns aus irgendwelchen Gründen nicht in den Kram passt, und das, so hoffen wir, möge möglichst schnell vorbeigehen.