
Von der Schweizer Psychotherapeutin Ruth Cohn wurde die Themenzentrierte Interaktion (TZI) entwickelt. Ziel ist, dass das Individuum entsprechend seiner inneren und äußeren Wahrnehmung optimal mit seiner Umwelt kommunizieren lernt.
Die wichtigste TZI-Regel lautet: „Sei dein eigener Leiter.“ In der Pädagogik heißt das, dass der Mensch nicht durch Regeln von außen zu sozialkonformem Verhalten hingetrimmt wird, sondern dass man ihn anleitet, dass er seine Bedürfnisse und die der Anderen wahrnimmt, beides in Einklang zueinander setzt und so ein weitgehend konfliktfreies, selbstbestimmtes Leben führen kann. „Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt.“ weiterlesen



Vor langer, langer Zeit, als die Menschen noch mit den Göttern sprachen und umgekehrt, geschah im vedischen Indien folgendes: König Sagara zelebrierte das mächtige Ashvamedha – Opfer, das sogar Macht über die Götter verhieß. Doch Indra, der mächtigste der Götter, der eifersüchtig über deren Macht wachte, ließ das Opfer misslingen, indem er das Opferpferd stahl und im Ashram des Heiligen Kapila verbarg. Dort fanden es die 60000 Söhne Sagaras und beschuldigten den Weisen des Diebstahls, worauf dieser in heiligem Zorn entbrannte und sie allesamt zu Asche verwandelte.
Wir kennen alle, oder auch nicht alle, den Ausspruch: „Aus der Geschichte lernen“. Ist das so? Wenn wir die Weltgeschichte rückwärts (na ja, was sonst?) betrachten, drängen sich Zweifel auf.
…er fließt von selbst. Wir hören diesen Spruch, wir kennen ihn – und gehen wieder zur Tagesordnung zurück. Ähnlich geht es uns mit: „Der Weg ist das Ziel.“ „Ja, ja, kennen wir schon.“