
Der Mensch, geschaffen nach Gottes Ebenbild, hat im Lauf der letzten Jahrhunderte drei Kränkungen hinnehmen müssen, die sein Selbstverständnis gewaltig erschütterten.
Diese Drei sind:
Die Aussage Kopernikus‘, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt.
Darwins Lehre, dass der Mensch von den Tieren abstammt.
Freuds These, dass wir nicht Herr im eigenen Haus sind, weil der Verstand und der Wille nicht für unser Verhalten maßgebend sind, sondern dass wir vom Unbewussten gesteuert werden, welches wir nicht steuern können, wie der Name schon sagt. Unsere Triebe, vor allem der Sexualtrieb, liege unserem Handeln zugrunde. Hinzu kämen vielfältige neurotische Störungen. „Yoga und Psychotherapie“ weiterlesen




Vor langer, langer Zeit, als die Menschen noch mit den Göttern sprachen und umgekehrt, geschah im vedischen Indien folgendes: König Sagara zelebrierte das mächtige Ashvamedha – Opfer, das sogar Macht über die Götter verhieß. Doch Indra, der mächtigste der Götter, der eifersüchtig über deren Macht wachte, ließ das Opfer misslingen, indem er das Opferpferd stahl und im Ashram des Heiligen Kapila verbarg. Dort fanden es die 60000 Söhne Sagaras und beschuldigten den Weisen des Diebstahls, worauf dieser in heiligem Zorn entbrannte und sie allesamt zu Asche verwandelte.
Wir kennen alle, oder auch nicht alle, den Ausspruch: „Aus der Geschichte lernen“. Ist das so? Wenn wir die Weltgeschichte rückwärts (na ja, was sonst?) betrachten, drängen sich Zweifel auf.