Wir Menschen haben ein tiefes Bedürfnis, glücklich zu sein. All unser Tun, besteht aus Versuchen, dies zu verwirklichen. Diese tiefe Sehnsucht verlässt uns nie und begleitet uns bis aufs Sterbebett. Sie kleidet sich in die verschiedensten Gewänder und äußert sich zum Beispiel im Streben nach Besitz, Stärke, Schönheit, Macht usw. Schau‘ mal genau hin, welche Gefühle du hast, wenn du dir ein neues Auto gekauft hast, schnittiger und mit ein paar PS mehr, als dein altes. Es ist doch toll, wenn du die anderen auf der Autobahn hinter dir lassen kannst oder wenn sich die Leute beim einparken danach umdrehen. Du fühlst sich stark und überlegen. Genauso ist es, wenn du ein neues Kleid trägst. Du ziehst es zum ersten mal an und gehst damit durch ein Lokal. Wenn du bewundernde Blicke registrierst fühlst du dich so richtig gut. „Auf dem Weg“ weiterlesen
Wölfe mitten im Mai

Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Er empfindet sich als ein rationales, vernunftbegabtes Wesen, dem „unvernünftigen“ Tier haushoch überlegen.
In der heutigen Ausgabe von Spiegel Online war ein Bericht über Wölfe. Im Schwarzwald riss ein Wolf vierzig Schafe. Die Tiere, die überlebten, mussten auf Grund ihrer schweren Verletzungen getötet werden. „Wölfe mitten im Mai“ weiterlesen
Seien wir doch ehrlich!

Wer auf meiner Seite schon den Menüpunkt „Seminare“ angeklickt hat, sieht, dass ich mich auch mit Teamtraining beschäftige. Eine Schwerpunktmethode dabei ist TZI, das bedeutet Themenzentrierte Interaktion, ein Begriff, unter dem man sich zunächst wenig vorstellen kann. An dieser Stelle nur soviel: Es handelt sich um eine Methode, die Kommunikation zwischen Menschen deutlich und sichtbar macht und damit optimiert. „Seien wir doch ehrlich!“ weiterlesen
Abhinivesha

Was ist der Mensch? Ein Haufen Knochen, Blut, Schleim und Fleisch, wie es die Materialisten sehen? Ist er ein Staubkorn im Weltall, nichtig und unbedeutend, Spielball eines rachsüchtigen Gottes? Tatsache ist, dass jedem von uns das eigene Ich das Wichtigste ist, was es gibt, selbst wenn wir uns lange und intensiv mit philosophischen Themen befasst haben und zuhause sind in den verschiedenen Weltbildern, die uns von Religionsstiftern und Denkern geliefert werden. Zuzeiten wandeln wir in den lichten Gefilden des Geistes, aber all zu schnell landen wir wieder auf dem Boden der normalen Welt. Es ist uns nicht gegeben, lange hoch zu fliegen. „Abhinivesha“ weiterlesen
Das Ich und die Anderen
Vor ein paar Jahrzehnten gab es einen Bestseller von Robert M. Pirsig: „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“. Darin wurde folgende Sequenz beschrieben: Ein Pärchen fährt mit seinem Motorrad an einem sonnigen Tag, gleich vielen Anderen, hinaus in die idyllische Landschaft. Im Zuge der Fahrt durch die laue Luft des Sommers werden sie immer säuerlicher: „Unmöglich, all diese Leute! Was wollen die denn alle hier? Sollen doch zuhause bleiben!“
Man tut etwas und ist bass erstaunt, dass andere Leute den gleichen Gedanken hatten. Na so was aber auch! „Das Ich und die Anderen“ weiterlesen

