Ich habe in meinem letzten Artikel (Und sie bewegt sich doch, 2. August 2020) geschrieben, dass wir Yogaaspiranten, zumindest die, welche Yoga nicht nur als Sport ansehen, leicht Gefahr laufen, die hinduistische Philosophie und den religiösen Hintergrund zu unreflektiert zu betrachten. Wir rezitieren Mantras, zünden Räucherstäbchen an und verehren Shiva,Vishnu und Rama mit seinem Jünger Hanuman. „Schattenseiten der Bhagavad Gita Teil 1“ weiterlesen
Und sie bewegt sich doch!
Wissen bedeute nicht, 100 Prozent sicher zu sein, sondern über genügend Fakten für eine eigene Meinung zu verfügen, hieß es darin etwa. Auch, dass sich die Faktenlage ändern könne und es der Wissenschaft deswegen nicht möglich sei, absolute Wahrheiten zu verkünden. Das Fazit: „Wissenschaft weiß nicht alles, ist aber die einzige vernünftige Wissensbasis, die wir haben. Deshalb ist sie so wichtig.“
Das sagte der Kabarettist Dieter Nuhr in einem Beitrag für die Deutsche Forschungsgesellschaft. „Alles klar“, denken Sie? „Ist doch selbstverständlich“, denken Sie? „Und sie bewegt sich doch!“ weiterlesen
Es brennt!

Es scheint ein Grundprinzip zu sein, dass alles ganz langsam und in geringen Dosen angeht. Man fängt nicht gleich mit einer Schachtel Zigaretten pro Tag an, sondern mit einer.
Als Hitler Österreich „heim ins Reich“ holte und später das Sudetenland annektierte, nahmen die europäischen Mächte das hin, weil man dachte, dass er dann zufrieden sei und friedlich bleiben würde.
Das war ein Irrtum! „Es brennt!“ weiterlesen
Die weiße Rose
Ich weiß nicht warum, vielleicht liegt es daran, dass wir in letzter Zeit so viele Nazis im Land haben, sogar mehr als damals, als sie wirklich noch die Macht hatten. Jedenfalls kommen mir in den letzten Tagen immer wieder die Geschwister Scholl in den Sinn.
Es waren junge, idealistische Menschen, die die Terrorherrschaft damals nicht ertragen konnten und ihr Leben riskierten, um dagegen zu kämpfen. Sie nannten sich die weiße Rose. Weiß für die Reinheit und die Unschuld.
Es endete mit der Hinrichtung. „Die weiße Rose“ weiterlesen
Wenn ich…
…Chaot, Aktivist für oder gegen etwas oder Antifaschist oder einfach Jugendlicher wäre, der Äktschn will, weil ihn das Leben trotz der jungen Jahre schon anödet, da er bereits alles hatte, dann, ja dann wäre ich auch gern bei der kleinen Party in Stuttgart dabei gewesen. Ach was sag‘ ich denn, ich wäre geil, wie man heute sagt, auf den nächsten Ringelpietz.
Wie war das Leben als Jugendlicher früher langweilig. Es gab kein Internet, keine Datingseiten, wenige Konzerte, eine stinklangweilige Kneipenszene. Abends nach sechs klappten sie die Gehsteige hoch. Sonntagnachmittags gab es hie und da einen sogenannten Tanztee, bei dem sich ältere Muttis gern den einen oder anderen Jungspund an die korsettgepanzerte Brust drückten. „Wenn ich…“ weiterlesen

