Mich beschäftigen heute drei Aspekte oder Sichtweisen auf eine Problematik.
Im Yoga kennen wir die fünf Klesas. Das sind Prinzipien oder Mechanismen, nach denen unser Denken funktioniert. Das wichtigste ist Avidya. Das bedeutet, dass wir das Vergängliche für dauerhaft halten. Wir glauben, dass die äußere Welt so bleibt, wie wir sie kennen. Deshalb klammern wir uns auch daran und verteidigen sie mit allen Mitteln. Wir sind bereit, dafür zu lügen, zu stehlen und zu morden. Verbunden ist das alles mit der ewigen Angst, etwas zu verlieren und – letztlich zu sterben.
In meiner Kindheit spielten wir Cowboy und Indianer. Letztere sind die Ureinwohner Amerikas. Ab 1492 strömten Weiße auf den von ihnen bewohnten Kontinent. Zuerst noch ein paar, dann wurden es mehr. Das Ende ist bekannt.
Viele glauben, dass während ihrer Lebenszeit alles bleibt, wie es ist. Wenn wir wieder nach Amerika sehen, stellen wir fest, dass das nicht so ist. Große Anteile von Menschen südamerikanischer Herkunft und auch anderswoher wandern kontinuierlich ein. Die Werte, die der WASP (White Anglo Saxon Protestant) vertritt, verändern sich.
Es ist vollkommen klar, dass sich dadurch auch südamerikanische Verhältnisse einbürgern.
Das weiße Bildungsbürgertum glaubt, davon unberührt zu bleiben. Es wird jedoch dem Clash of Civilisations, wie es Samuel Huntington in seinem gleichnamigen Buch beschreibt, nicht entkommen.
Das sollte man wissen!
Ähnliches spielt sich in Europa ab. Hier wird, durch die von Merkel unkontrolliert und wider die herrschenden Gesetzte in Gang gesetzte Einwanderung fremder Kulturen zunehmend zu Veränderungen führen, die derselben Schicht wie in Amerika offensichtlich nicht klar sind.
Selbst der nicht so intelligente gegenwärtige Kanzler nimmt mittlerweile nicht so wünschenswerte Veränderungen im Stadtbild wahr. Da die meisten der Neuzugänge islamischen Glaubens sind, wird folgendes passieren: Ab dem Moment, ab dem sie die Mehrheit haben, werden sie das, was nicht in ihr Weltbild passt, unterdrücken. Ich habe das in Indien, Thailand, Vietnam und Sumatra selbst erlebt.
Wer würde heute noch eine LGBTQ-Demo in Neukölln, Duisburg oder Hagen veranstalten? Die Zeiten der libertinösen Anschauungen werden verschwinden.
Das sollte man wissen!
Wer Avidya nicht überwunden, aber durchschaut hat, wenigstens temporär, dem wird der zweite Aspekt meiner Betrachtungen nicht fremd vorkommen.
Ein Zenmeister wurde gefragt, was denn das Leben vor der Erleuchtung (Satori) von dem des Erleuchteten unterscheide.
Die Antwort lautete: „Vorher hat man Wasser geholt und Holz gehackt und hinterher holt man auch Wasser und hackt Holz.“
Das scheinbar Gleiche unterscheidet sich dergestalt, dass man alles was ist, als zum Wesen des zum Dasein Gehörigen versteht und bejaht.
Mein dritter Punkt der heutigen Betrachtungen ist: „Reibe dich nicht auf mit Dingen, die du nicht ändern kannst.“
Wir haben auf diesem Kontinent eine schmerzhafte, blutige, Jahrhunderte währende Entwicklung von den finsteren Abhängigkeiten, denen der Mensch im Mittelalter ausgesetzt war, hin zu individueller Freiheit in Sicherheit und Gleichberechtigung hinter uns.
Wenn ich jetzt sehe, dass die zukünftige linke Bürgermeisterin von Berlin schreit, dass sie die Polizei abschaffen werde und gleichzeitig ein Mafiapate auf der Wahlparty auftaucht, dann kann ich das nicht ändern, aber ich muss auch nicht einverstanden sein.
51% der Berliner Moslems wählten „Die Linke“. Warum wohl? Die Genossen in NRW wo die Landtagswahlen im April 2027 stattfinden werden aufmerksam zusehen.
Zur Kenntnis: Der einzelne Bürger hat sein Recht auf Schutz an den Staat abgegeben. Das übernimmt die Polizei, man nennt das Gewaltmonopol. Dies ist Konsens!
Wenn dieser Konsens aufgekündigt wird, herrscht Anarchie, und wir treffen uns wieder zum Show Down auf der Mainstreet.
Aber – verharren in Avidya würde bedeuten, zu erwarten, dass alles bleibt, wie es ist.

