
Ich habe früher schon darüber geschrieben, dass der große Immanuel Kant seine Heimatstadt Königsberg nie verlassen hat und jeden Tag zur gleichen Zeit den gleichen Spaziergang unternahm. „Wie langweilig!“, würde man heute sagen.
Eigentlich kann das aber nicht stimmen, denn ein Langweiler war Kant sicher nicht, denn es ist auch von ihm bekannt, dass er gerne gut aß, sogar seinen eigenen Senf herstellte und gerne in Gesellschaft tafelte.
Ich glaube, dass er sich durch diese Gewohnheit eine Welt erschloss, die den meisten verborgen bleibt. „Das Kleine und die Dankbarkeit“ weiterlesen


Wir leben in einer Zeit, in der die Aufspaltung der Gesellschaft immer weiter voranschreitet und von politischen Interessen sogar gefördert wird.
Wohl jeder kennt den Spruch „Carpe Diem“ und alle nicken dann wehmutsvoll-weise und sagen: „Ja, ja, wir wissen es wohl, jedoch…“
Vor einigen Tagen fuhr ich in die Stadt und schaltete einmal wieder die Nachrichten ein. Normalerweise mach‘ ich das nicht, weil es meist nur tendenziöse Halbwahrheiten sind, die nichts als Panik erzeugen.