Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt.

oznor

Von der Schweizer Psychotherapeutin Ruth Cohn wurde die Themenzentrierte Interaktion (TZI) entwickelt. Ziel ist, dass das Individuum entsprechend seiner inneren und äußeren Wahrnehmung optimal mit seiner Umwelt kommunizieren lernt.

Die wichtigste TZI-Regel lautet: „Sei dein eigener Leiter.“ In der Pädagogik heißt das, dass der Mensch nicht durch Regeln von außen zu sozialkonformem Verhalten hingetrimmt wird, sondern dass man ihn anleitet, dass er seine Bedürfnisse und die der Anderen wahrnimmt, beides in Einklang zueinander setzt und so ein weitgehend konfliktfreies, selbstbestimmtes Leben führen kann. „Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt.“ weiterlesen

Sonntagsspaziergang

Heute Morgen, als ich unter der Dusche stand, sang Johnny Cash „On a Sunday Morning sidewalk“.

Heute ist Sonntag und wir waren auch auf einem Spaziergang und es kamen ebenfalls Gedanken, wie bei Johnny.

Im Städtchen haben wieder die sonntäglichen Morgenkonzerte angefangen. Heute gibt es Gypsy – Musik unter anderem von Django Reinhard. Früher nannte man das Zigeuner Swing. Neben Django hörte ich gerne Schnuckenack Reinhard und Hänsche Weiß. „Sonntagsspaziergang“ weiterlesen

Mu

cof

Als ich vor ziemlich genau 40 Jahren mit Yoga anfing, fiel mir der damalige spirituelle Bestseller: „Die drei Pfeiler des Zen“ von Philip Kapleau in die Hände. Es ist ein Werk, das das Zen in Theorie und Praxis beschreibt, unter anderem das Koan. Koans sind Begriffe, die dem Schüler vom Meister gegeben werden und über die er meditieren soll. Sie sollen das diskursive Denken stoppen, das aller Erleuchtung im Wege steht. Der Geist soll leer sein. Wie bringt man ihn dazu? U.a. damit, dass man ihm etwas gibt, das für ihn sinnlos ist, ein Koan. Mu ist eines davon. Es bedeutet „nichts, ohne“. Auf die Frage, ob ein Hund Buddhanatur habe, antwortete der Zenmeister Joshu: „Mu“. „Mu“ weiterlesen

Pachamama

Vor ein paar Wochen machte die Katholische Kirche wieder einmal  von sich reden, indem sie gelobte (diesmal aber so richtig und porentief), dass der allgegenwärtige Kindesmissbrauch mitStumpf und Stil aus dem Schoß der heiligen Mutter Kirche ausgerissen werde und die Täter unbarmherzig bestraft werden. „Pachamama“ weiterlesen