
Vor einigen Tagen hatte ich nachts einen Traum. Ich sah einen Raum, der sich ins Unendliche erstreckte. Er hatte eine tiefblaue ins schwärzlich gehende Farbe. Durch diesen grenzenlosen Raum zog sich ein silbrig-weißes Gitternetz, das an seinen Kreuzungen mit funkelnden größeren und kleineren Knoten oder Punkten verbunden war. Es waren Myriaden dieser Lichtpunkte. Es ähnelte einer großen Stadt, über die man nachts mit dem Flugzeug fliegt. Das ganze Netz war in diesem fluoreszierenden Blau-Schwarz in einer ständigen vibrierenden Bewegung. Wenn sich irgendwo in dieser Unendlichkeit einer der unterschiedlich großen Knoten regte, so teilte sich dies in mehr oder weniger starken Vibrationen dem ganzen Netz mit. „Das Netz“ weiterlesen



Stellen wir uns ein Bakterium im Magen-Darmtrakt vor und interviewen wir es über seine Ansichten über die Welt. Was mögen da für Antworten herauskommen? Ein Bacteroides-Bakterium wird begeistert von seiner Arbeit des Aufspaltens von Kohlehydraten erzählen. Bakterien der Gattung Prevotella würden sich enthusiastisch über die vegetarischen Aspekte ihrer Tätigkeit auslassen. Dem Interviewer würde das ganze Gespräch nach kurzer Zeit recht eintönig vorkommen, weil einfach kein Austausch über kulinarische Highlights zustande käme, sondern nur über Glukoseketten rauf und runter.
Am Anfang des Achtfachen Pfads des Yoga stehen die Yamas. Sie bilden die ethische Grundlage. Ohne sie wäre Yoga eine Art der Körperertüchtigung unter anderen. Das wichtigste der Yamas ist Ahimsa, das bedeutet Abwesenheit von Gewalt. Die folgenden vier Yamas sind Satya (Wahrhaftigkeit), Asteya (etwas zu nehmen, was einem nicht gehört), Brahmacarya (Zügelung ausschweifenden Verhaltens) und Aparigraha (Fehlen von Habsucht).
„Leichter kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass ein Reicher ins Himmelreich kommt.“ So sprach Jesus zu seinen Jüngern. „Gib all dein Hab und Gut hinweg, auf dass du bereit seist für die spirituelle Erfahrung der absoluten Freiheit des Nichtanhaftens an materiellen Gütern.“