Dchingis Khan reitet weiter

PICT1041Dchingis Khan brauste einst durch Asien. Er machte Buchara und Samarkand dem Erdboden gleich und tötete Hunderttausende.

1258 eroberte der Mongole Hülegü Bagdad. Die Opfer werden von 100000 bis zu einer Million geschätzt. Die Einnahme beendete das sogenannte „Goldene Zeitalter des Islam“, in dem der Mittlere Osten als Zentrum von Kunst und Wissenschaften galt.

Die CIA stürzte den gewählten Präsidenten Chiles, Salvador Allende und installierte den Diktator Pinochet, der Tausende töten ließ.

Stalin ließ Millionen in den Gulags verschwinden. Heute reiben wir uns auf und verlieren uns in Meinungskämpfen zwischen Klimarettern und deren Gegnern, zwischen Gendern und denen, die das ablehnen. Es hört nie auf!

Für den Weisen ist all das „leeres Stroh“, das zu dreschen sich nicht lohnt. Wir sollten ab und zu innehalten, uns klarmachen, dass der einzige Sinn des Lebens darin besteht, unser Bewusstsein der Erkenntnis des Geistes zu nähern. Das Ziel ist nicht, die Welt zu retten, sondern in der relativ kurzen Zeit, die wir haben, auf eine höhere Bewusstseinsebene zu kommen. „Dchingis Khan reitet weiter“ weiterlesen

Mission accomplished

IMG_20210928_174831Am 1. Mai 2003 hielt der damalige US-Präsident George W. Bush auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln seine berühmte Rede „Mission accomplished“, in der er den Sieg über den Irak des Saddam Hussein feierte.

Seitdem herrscht Chaos und Terror im Irak.

Seit dem 26. September 2021 ist Dr. Angela Merkel nur noch geschäftsführende Kanzlerin. In den letzten Tagen und Wochen wurden eine ganze Anzahl Würdigungen, Nachrufe über ihr Wirken und ihre Stellung in der Geschichte dieser Republik veröffentlicht. Trotz unterschiedlicher Meinung dazu möchte ich das nicht auch noch kommentieren. „Mission accomplished“ weiterlesen

Lasst fahren dahin…

IMG_20210914_154337Der Yogi zieht sich von der Welt zurück, um sich ganz der Suche nach der Erleuchtung, das heißt, der Erkenntnis der absoluten Realität zu widmen. Dieses von der Welt Zurückziehen ist so dahin gesagt, aber die Konsequenzen sind umfassend. Es bedeutet nämlich, allem was die Welt zu bieten hat, zu entsagen.

Aus alter Tradition sind die Klöster die Orte, an die man sich zu diesem Behuf zurückzieht. Aber – wie Swami Vivekananda richtig sagte: „Wer es im normalen Leben nicht zu einer spirituellen Haltung schafft, schafft es auch hinter Klostermauern nicht.“

Wir kennen viele kluge Sprüche, wenn wir wieder einmal den Verlockungen der Welt anheim gefallen sind. „Lasst fahren dahin…“ weiterlesen

Schau mal, wie putzig!

cof
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Jeder von uns stand schon mal über einen Ameisenhaufen gebeugt und hat die putzigen Tierchen beobachtet: „Schau mal die da, siehst du das Blatt, das sie da trägt?“ „Das ist ja zwanzigmal so groß wie sie selbst! Wahnsinn, stell dir vor, wie viel du tragen müsstest, um dasselbe Verhältnis zu erreichen.“

So oder so ähnlich würde man wohl sprechen. Wenn ich mir das Land der Deutschen anschaue, überfallen mich ähnliche Gedanken und Gefühle.

„Ja was machen sie denn jetzt schon wieder? Ist das nicht nett?“

Tschechien würde seinem Nachbarn Deutschland nach Darstellung von Präsident Milos Zeman aus der Patsche helfen, falls die deutsche Energiewende scheitern und es zu Versorgungsengpässen kommen sollte. Sein Land werde sich anschauen, welche Folgen das Auslaufen von Atomenergie und Kohleverstromung in Deutschland haben werde, sagte Tschechiens Staatsoberhaupt am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Prag. „Wenn es zu einem Mangel an Elektrizität kommt, wird Tschechien als bedeutender Exporteur sehr gerne bereit sein, Strom in die Bundesrepublik zu liefern – zu einem vernünftigen Preis.“ (Handelsblatt vom 27.8.2021) „Schau mal, wie putzig!“ weiterlesen

Tat Twam Asi Teil 4

h-009Sehen wir, wie die Geschichte von Svetaketu weitergeht.

Es ist das Anliegen des Vaters, dem Sohn zu zeigen, dass hinter der Vielfalt der Erscheinungen ein Urgrund existiert, der völlig verschieden von dem ist, was er hervorbringt und der doch in allem ist.  Dies macht er anhand von verschiedenen Beispielen deutlich.

„ Mein Lieber, wenn jemand diesen großen Baum an der Wurzel verwundet, dann wird er lebend (sein Harz) vergießen; wenn man ihn in der Mitte oder im Wipfel verwundet, dann wird er lebend (sein Harz) vergießen; doch mit seinem Leben selbst (atman) weiter fort wachsend hat er fröhlich strotzend Bestand. Wenn aber das Leben einen Zweig verlässt, dann verdorrt der; wenn es den ganzen Baum verlässt, dann verdorrt der ganze Baum. Das wisse mein Lieber. So sprach er. Was vom Leben verlassen wird, so heißt es, das stirbt – nicht aber stirbt das Leben. Das feinste aber, das Ureigenste (atmya), das ist das All, das ist die Wahrheit, das ist der Atman, das bist du (tat tvam asi), Svetaketu. – Belehrt mich weiter, Herr! – So sei es, mein Lieber. So sprach er.“ „Tat Twam Asi Teil 4“ weiterlesen