Doch, ist es!
Allerdings muss man schon ein bisschen was dafür tun, denn der Hindernisse, um dahin zu kommen, sind deren viele.
Auf einen einfachen Nenner gebracht, lässt sich das so ausdrücken: Wenn man klein ist, möchte man erwachsen werden. Wenn man in der vierten Klasse ist, möchte man aufs Gymnasium (meistens wollen es allerdings die Eltern). Wenn man einen VW fährt, träumt man von einem Mercedes, und so geht das weiter und weiter.
Es ist quasi so wie bei dem Hund, dem man eine Bockwurst vor die Nase hält. Der checkt auch nicht, dass er verarscht wird. „Das Leben ist keine Prosecco Party!“ weiterlesen


Die Quelle allen Leidens, allen Ärgers und aller Frustration liegt in der Unterscheidung. Dies drückt sich in den beiden Kleshas Raga und Dvesa aus.
Wir leben in einer Zeit, in der die Aufspaltung der Gesellschaft immer weiter voranschreitet und von politischen Interessen sogar gefördert wird.
Ich traf gestern mal wieder einen Bekannten, den ich nicht oft sehe. Er ist ehemaliger Hauptschullehrer und marschiert stramm auf die mittleren Achtziger zu. Er bekommt als Beamter eine Pension von ca. 3000€. Ein hübsches Sümmchen sollte man meinen. Er allerdings belehrte mich eines Besseren. Zunächst gehen 1000€ für die Miete ab. Dann kommen ein paar Hunderter für die Nebenkosten. 700€ fallen für die Krankenkasse an, bleiben ca. 1000€ zum Leben. Eine Packung vierlagiges Toilettenpapier kostet mittlerweile 5€. Alles andere entsprechend. Jeder erfährt es ja täglich.