In der „Declaration of Independence“, der Unabhängigkeitserklärung der USA, finden wir den Satz:
„The pursuit of happiness is a belief, that everyone should be able to follow their dreams and do what makes them happy, without the government getting in the way. This idea is an important part of the Declaration of Independence.”
Das Streben nach Glück ist ein urmenschliches Bedürfnis. Wir alle wollen glücklich sein. Was ist Glück? Da fallen mir Begriffe ein wie “frei sein, keine Sorgen haben, Geborgenheit, irgendwo dazu gehören, Fröhlichkeit, Lachen, Unbeschwertheit, keine Angst haben (vor der Zukunft), gute Beziehungen zu anderen Menschen usw”.
Wenn wir das als Ganzes sehen, also sozusagen als Paket, erscheint das als ein unmögliches Unterfangen. „Sekundenglück“ weiterlesen


Vor einigen Jahrzehnten besuchte mein Guru, Dr. Jayadeva Yogendra, Deutschland. Sadhakas aus ganz Europa und Kanada kamen in das Yogazentrum in Süddeutschland, um ihm zu begegnen, so auch ich.
Wir schreiben das Jahr 1968. Ich war mit meinem Freund Peter per Anhalter auf einer Tour durch England, Schottland und Irland (mit 400 DM für vier Wochen). Im August, es war heiß, wir glaubten unseren Augen nicht trauen zu können, aber es war wahr: Die britischen Zeitungen meldeten, dass der Warschauer Pakt (das Pendant zur NATO) in die Tschechoslowakei einmarschiert war. Panzer in Prag!
Vor fünfzig Jahren wurde in New York das Musical „Hair“ uraufgeführt. Auch bei uns schlug das wie eine Bombe ein. Wir fuhren damals mit meinem Fiat 600 (Kaufpreis 250 DM!) nach München, um auch was von dem Feeling der Freiheit mitzukriegen. Das kann sich ja heute keiner mehr vorstellen, wie das damals war. Wenn wir zum Beispiel mit unseren kostbaren Levi’s in die Schule kamen, wurden wir angepflaumt: „Seit wann kommt man denn mit Arbeitshosen in den Unterricht?“