Das Wesen der materiellen Welt ist die ständige Bewegung und der Wechsel. Es gibt nie Stillstand. In dem Maße, in dem wir uns in diesen Wirbel begeben, in dem Maße machen wir uns abhängig und sind ihm ausgeliefert. Es liegt in der Natur des menschlichen Denkens, dass wir mehr oder weniger insgeheim ein Ende oder eine Lösung erwarten. Diese geheime Sehnsucht drückt sich auch aus, wenn wir uns in einem Film über das Happyend freuen.
Im wahren Leben gibt es aber kein Ende. „Im Sog Shaktis“ weiterlesen


Jede Situation unseres Lebens kann uns etwas sagen. Sie mag uns neue Möglichkeiten des Daseins eröffnen, von denen wir vorher nichts wussten. Leid ist dabei eine wesentliche Motivation. Wenn es uns nicht ab und zu schlecht gehen würde, dann würden wir keine Veranlassung haben, neue Lösungsmöglichkeiten für schwierige Lebenssituationen zu finden. Vom Fachgebiet der Kybernetik aus betrachtet, handelt es sich bei diesem Vorgang um ein sich selbst regelndes System. Das System sind in diesem Falle deine Lebensumstände und die Lösungsmechanismen, die du zur Verfügung hast. Manchmal entsteht eine Blockierung, ein Stillstand. Der Druck in Form von Leid, Depression und Wut produziert Bewegung, die sich in der Suche nach einer Lösung äußert. Das System integriert das Neue und stabilisiert sich auf einer anderen Ebene. Dieser Vorgang vollzieht sich immer wieder. Wenn wir wach und aufmerksam sind, kann dieser Prozess leichter und schmerzloser ablaufen, weil wir sein Wesen und seinen Sinn verstehen und ihm weniger Widerstand entgegensetzen.
Gegenwärtig wird in Deutschland eine regelrechte Russenhysterie geschürt. Wer sich dem widersetzt und anderer Meinung ist, wird zumindest als Putinversteher diskriminiert.
Heute morgen stand im Focus: „In 16 Tagen entscheidet Gas-Lord Putin über das Schicksal der deutschen Wirtschaft.“
Wenn wir als Kinder irgendetwas nicht essen wollten, hieß es: „Sei dankbar, dass du so was bekommst, die armen Kinder in Afrika wären dankbar dafür.“ „ Ja, ja“, murmelten wir dann leise vor uns hin, „die können das gerne haben, ich will’s nicht.“