In Gottes Namen. Teil II

IMG_20201102_170016Bleiben wir noch ein Weilchen bei den gesellschaftlichen Funktionen von Religionen. Die Welt erscheint uns nicht fair. Es gibt massive Ungerechtigkeit und Ungleichheit. Wie soll die Obrigkeit damit umgehen? Wie soll sie verhindern, dass sich die Unterprivilegierten ihren Teil vom Kuchen holen?

Zuerst schafft man ein Weltbild, welches die Funktion hat, dass oben oben und unten unten bleibt. Ganz oben sitzt Gott, natürlich! Dann kommt der Kaiser oder der König, eingesetzt von Gottes Gnaden. Das ist clever, denn gegen Gott ist schwer anzukommen. Dem Kaiser ist der Klerus gleichgestellt, denn dem Herrscher muss Gottes Ratschluss erklärt werden und das kann selbstverständlich nur der Priesterstand. Die Kaiserkrönung war ein weltlich-religiöser Akt. Weiter unten in der Gesellschaftspyramide kam der Adel, dann Bürger, Bauern. Letztere frei oder leibeigen. „In Gottes Namen. Teil II“ weiterlesen

Im Namen Gottes

IMG_20140704_152828Es heißt, dass nichts so viele Kriege oder auch Tote verursacht habe wie Religion. Wir denken an die Religionskriege in Europa und an die Conquista in Südamerika. Die Inquisition tötete, um die Seelen der Häretiker zu retten. Nicht besser ging es den Hexen. Heute haben wir den islamistischen Terror, der in der ganzen Welt im Namen Gottes mordet. „Im Namen Gottes“ weiterlesen

Wölfe

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Die neueste Statistik sagt, dass wir inzwischen 130 Wolfsrudel in Deutschland haben. Sie sind über das ganze Land verteilt. Vor zehn Jahren waren es noch zehn!

In den Samerbergnachrichten vom 12.Oktober findet sich folgender Bericht:

„Die Mutterkuhherde von Peter Pfaffinger, Simmerl von Mitterleiten, weidet nach der Almzeit auf den Wiesen des ehemaligen Linnerhofes in Sachrang. In der vergangenen Woche kam es zu einem, dem Landwirt unerklärlichen Zwischenfall: Mitten in der Nacht, am Mittwoch, 7. Oktober um 0.15 Uhr wurde die Familie aus dem Bett geklingelt. Ihre Mutterkuhherde stand in Außerwald, einem Ortsteil kurz vor Aschau, sieben Kilometer von der Weide entfernt. Ein Streifenwagen der Polizei und Berufskollegen konnten die panischen und völlig gestressten Tiere aufhalten und in eine Weide umleiten. Danach folgte in der Nacht der lange Rückmarsch nach Sachrang. Die Flucht und das Zurücktreiben der Rinder auf der Staatsstraße war ein sehr gefährliches Unterfangen. Fünf Stunden später um 7 Uhr waren die Tiere wieder ausgebrochen. Diesmal ging es rasant durch den Ort Sachrang, durch den Verkehr, über die Staatsstraße auf dem Wanderweg zum „Geigelstein“. Die Gemeindearbeiter konnten die Tiere von der Straße weglenken, aber an Aufhalten war nicht zu denken. Die Tiere liefen im Galopp, Schaum vorm Mund bis zur „Brunnebnat“. Dort konnte sie die Bäuerin mit Müh und Not stoppen“. „Wölfe“ weiterlesen

Wer Ohren hat…

1453832356267 (1)…der höre.

Ich möchte gerne eine kleine Episode, die ich gestern erlebt habe, mit Ihnen teilen.

Ich habe seit Jahrzehnten einen spirituellen Ort, den ich gerne aufsuche. Es ist ein Bergplateau im fränkischen Jura, von dem man einen weiten Blick hinaus ins Land hat. Oben wächst Magerrasen und die Vegetation ist reich an Moosen, Flechten und kleinen Blümchen. Am meisten mag ich den Wind. Gestern war er lau und schmeichelnd. Manchmal bläst er scharf und kalt und man muss sich gegen ihn stemmen.

Im Idealfall bin ich alleine dort oben. Manchmal sind noch ein paar Leute da, aber das verläuft sich.

Gestern nun war ich wieder einmal oben. Die Luft war warm und hatte diesen besonderen Schimmer, den nur der Frühherbst bietet. „Wer Ohren hat…“ weiterlesen

Die Wissenschaft hat festgestellt…

IMG_20201003_165400…festgestellt, dass Coca Cola Schnaps enthält, Schnaps enthält.

Das sangen wir als Kinder.

Heute ist der 3. Oktober. Morgens war ich schwimmen und anschließend 50 km Radfahren. Es war etwas bewölkt, aber warm.

Wenn das der Klimawandel ist, dann finde ich ihn gar nicht so schlecht.

Soweit Kleingerhards blauäugige Gedanken zum Wandel der Welt. Man wird sich doch noch mal einfach freuen dürfen?? „Die Wissenschaft hat festgestellt…“ weiterlesen