Der Friedrich, der Friedrich…

IMG 20260314Das ist Herr Friedrich M. Herr M. ist der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Und das ist sein Arbeitsplatz. Da ist er manchmal und sagt irgendwas. IMG 20260314

Die Inschrift steht über der Tür zu diesem Arbeitsplatz. Die ist eigentlich ziemlich eindeutig. Wer da arbeitet, arbeitet für das Deutsche Volk.

So versteh ich das jedenfalls. Aber was weiß ich schon? Ich bin nur ein ungefähr 83 millionstel Teil davon, also irgendwas unter „ferner liefen“.

Aber – um korrekt zu sein, bin ich doch auch Teil des sogenannten, hochgelobten Souveräns. So nennt man den Arbeitgeber von Herrn Friedrich M. Aber unter uns gesagt, ich glaube ja nicht, dass sich Herr Friedrich M. und die meisten seiner Spezln da drin‘ den Teufel drum scheren, was ihre Arbeitgeber möchten. Obwohl das doch groß außen drauf steht.

Manchmal denke ich, Herr Friedrich M. hat sich einfach in der Tür geirrt oder seine Bediensteten haben ihm was Falsches gesagt. Wie ich darauf komme?

Na ja, Herr Friedrich M. ist ja der Anführer der sogenannten CDU. Ich sage deshalb sogenannten, weil die mit christlich soviel zu tun haben wie Mohammed mit Schweineschnitzel. In seiner Eigenschaft als Anführer hat er sich von seinen angeblichen politischen Gegnern, das sind die SPD, die SED (‚tschuldigung, ich meine natürlich die Linke) und den Grünen in eine Bredouille reinreiten lassen, aus der er nicht mehr herauskommt. Die haben’s nämlich geschafft, dass er ihnen versprechen musste, immer nur mit ihnen zu koalieren.

Das ist genial, denn immer wenn Herr Friedrich M. jetzt irgendwas machen will, was denen nicht passt, ziehen sie ihn am Ohrwaschl, und dann muss er wieder machen, was die wollen, obwohl ich ihn doch als Souverän für was ganz Anderes gewählt habe.

Ich habe mir damals schon gedacht, dass das ganz schön blöd ist. Aber was weiß ich schon?

Im Moment ist die Kacke ja am Dampfen. Verzeihen Sie die etwas rüde Ausdrucksweise, aber ich spiele jetzt einfach mal den Volksmund.

Donald, der Schreckliche, hat den Iran angegriffen und seitdem gehen die Energiepreise durch die Decke. Mittlerweile kommen immer mehr Teile des Souveräns darauf, dass wir als Industrieland auf niedrige Energiepreise angewiesen sind, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können. Mehr als unser Know-How haben wir nämlich nicht. Also sollte Herr Friedrich M. doch alles dafür tun, dass unsere Kernkompetenzen hier im Land bleiben und erfolgreich sind. Ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben, aber „unser“ Mercedes baut jetzt für 1 Milliarde Euro ein neues Autowerk. Nein, nein, nicht in Stuttgart, in Ungarn, bei dem antieuropäischen Faschisten Orban, weil der billigere Energie zu Verfügung stellt.

Und das ist nur ein Fall, an die Chemieindustrie will ich gar nicht denken. Sogar die „ewige Uschi“ aus Brüssel hat mittlerweile erkannt, dass der Ausstieg aus der Atomenergie ein „struktureller Fehler“ war. Das ficht aber Herrn Friedrich M. nicht an. Für ihn bleibt dieser Ausstieg irreversibel. Wenn das wirklich so wäre, könnte man ja nie mehr was verändern. Wozu dann noch wählen?

Das ist jetzt so ein typischer Fall, wo sie ihn am „Ohrwaschl“ haben. Da traut er sich jetzt nicht.

Natürlich hat auch Donald, der Schreckliche, das Problem schnell erkannt und seinen Freund Wladimir in Moskau angerufen, ob er ihm so auf die Schnelle ein paar Millionen Barrels Öl rüber schicken kann. Donald nämlich tut was für seine Leute, wenn denen der Sprit zu teuer wird. Das sollte man von Herrn Friedrich M. eigentlich auch erwarten. Von wegen „deutschem Volke“ und so. Aber denkste! Herr Friedrich M. ist stocksauer auf Donald, den Schrecklichen, und wütet: „Nur über meine Leiche nehme ich dem Iwan was ab.“ Tja, so isser!

Er muss ja auch den Krieg gegen Russland gewinnen. Deswegen lässt er seinen Finanzminister, das ist dieser junge Dickliche mit dem Babyface, ab und zu mit 100 Milliarden nach Kiew fahren. Und obwohl unsere Gasspeicher ziemlich leer sind, kriegt die Ukraine Gas von uns.

Wahrscheinlich kapiere ich wieder nicht, dass das auch alles im Interesse des…na Sie wissen schon ist.

Ich glaube, dass Herr Friedrich M. durch die viele Arbeit, die er mit dem „Deutschen Volke“ hat, so übermüdet ist, dass er oft gar nicht mehr weiß, welches „Büro“ er betritt. Vielleicht steht darüber gar nicht mehr „Dem deutschen Volke“ sondern „Українському народу“.

Aber was weiß ich schon?!

 

 

 

(Auflösung des Rätsels: Українському народу heißt „Dem ukrainischen Volk“.

 

 

 

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