Mein Reich…

Img 20250601 210153Jesus sagte seinen Jüngern: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Sie waren Menschen, die auch nicht anders waren als viele von uns. Sie zweifelten, sie wollten einen spirituellen Weg gehen und blieben doch immer wieder in der dinglichen Welt gefangen.

In der Nacht auf dem Ölberg, als die Soldaten kamen, zog Petrus sein Schwert, was sowieso zu denken gibt und hieb einem von ihnen ein Ohr ab, um seinen Meister zu verteidigen. Jesus sagte zu ihm: „Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Genau so geschah es. Er hatte schiere Todesangst, als ihn einer der Besatzer erkannte, während er vor dem Gefängnis wartete, um zu sehen, was mit Jesus geschehen würde.

Ein schwacher und doch auch starker Mensch, der nie aufgab. Ich bezweifle, dass Jesus zu ihm sagte: „Du bist mein Fels, auf dem ich meine Kirche errichten werde.“ Das haben sich wohl die römischen Bischöfe und späteren Päpste ausgedacht und diesen „Fels“ zum Grundstein ihrer unbeschränkten Macht hergenommen.

Palästina war von den Römern besetzt, und die hatten bei der Behandlung des Volkes keine Samthandschuhe an. Zudem gab es eine Priesterkaste, die in Regeln und Geboten verhaftet war und mit den Besatzern zusammenarbeitete.

Als man hörte, dass ein Wanderprediger, der Wunder wirkte, durch die Lande von Galiläa und Judäa zog, entstanden bei manchen Hoffnungen, dass er auch „Wunder“ gegen die Besatzer bewirken würde.

Der unglückselige Judas, der wahrscheinlich mit den Zeloten, einer Gruppierung, die die Befreiung mit Gewalt herbeiführen wollten, sympathisierte, ging dann sogar so weit, Jesus zu verraten, um ihn zu einem Märtyrer für „die Sache“ zu machen. Er war sicher kein schlechterer Mensch als viele von uns.

Er hatte nur vergessen, dass man nie die Ethik und Moral, die unser Handeln bestimmen sollte, hintanstellen darf. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel, wie es der „heilige“ Ignatius von Loyola annahm.

Auch spirituelle Menschen tragen Verantwortung für die diesseitige Welt, wenn sie auch gerne

hin und wieder Petrus‘ Schwert ziehen möchten.

Wir sollten versuchen, negative Gedanken und Gefühle bei unserem Handeln zu vermeiden. Erst müssten sich die Emotionen beruhigen, bevor die Gedanken zum Handeln werden. Das ist Karma-Yoga-Tradition.

Sie haben vielleicht die epochale Rede von Harald Martenstein im Hamburger Thalia-Theater schon gehört. Wenn nicht, können Sie das hier nachholen. Hier ist der Link zu YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=9jAufVwO450.

In dieser Rede wird in sehr prägnanten und sachlichen Worten davon gesprochen, dass es nicht mehr oder weniger um die Verteidigung unserer Demokratie geht.

Das ist auch mir wichtig! Wir sind inzwischen so weit, dass sämtliche Parteien, ungeachtet ihrer Couleur zusammenarbeiten. Es ist doch ein Unding, dass sich Union und Linke, die vollkommen unterschiedliche Ziele verfolgen, zusammentun. Neuerdings kommt noch der bunte Haufen von Wagenknecht dazu.

Da fühlt man sich als Wähler nicht mehr ernst genommen, weil es vollkommen egal ist, was man wählt. Man bekommt nie das, was man wählt.

Diese Einheitspartei eint nur ein Ziel, nämlich die AfD zu verbieten. Diese liegt im Osten bei knapp 40% und im Westen bei 25%. Martenstein sagte, es sei ganz einfach, die AfD zurückzudrängen, wenn einige Inhalte, die den Menschen zu schaffen machten, geändert werden.

Ungeachtet der zig Millionen, die weltweit vom sogenannten Sozialismus ermordet wurden, soll eine bunte, sozialistische Republik geschaffen werden.

Dieses Ziel wird im Verbund mit dem zwangsfinanzierten Staatsfernsehen und den Mainstream – Medien mit allen Mitteln durchgesetzt werden.

Inzwischen werden sogar bewusste Fälschungen dafür eingesetzt, wie der Fall der ZDF- New-York- Korrespondentin Nicola Albrecht zeigt, die in einem Bericht über ICE-Beamte in Minnesota Filmaufnahmen von 2022 einbaute.

Sorry, das war ein Versehen hieß es!

Nicht nur in diesem Fall zeigt sich, dass in den Öffentlich-Rechtlichen (das ist eigentlich mittlerweile eine blasphemische Bezeichnung) sogenannte Journalisten nicht nur in diesem Fall längst ins Lager der Propagandisten über gewechselt sind.

Ich halte es für wichtig, ein breites Spektrum von Informationen zur Verfügung zu haben, deshalb füge ich in der Link-Seite zwei neue Adressen, nämlich Nius-und Apollo-News ein.

Ich halte sie für gut. Bilden Sie sich ihre eigene Meinung.

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