{"id":450,"date":"2017-04-27T18:49:05","date_gmt":"2017-04-27T16:49:05","guid":{"rendered":"http:\/\/gpflug.de\/website\/?p=450"},"modified":"2018-05-25T14:11:37","modified_gmt":"2018-05-25T12:11:37","slug":"gehn-wir-ins-kempinski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gpflug.de\/website\/2017\/04\/27\/gehn-wir-ins-kempinski\/","title":{"rendered":"Geh&#8217;n wir ins Kempinski&#8230;."},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_837\" aria-describedby=\"caption-attachment-837\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-837\" src=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/PICT3145-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/PICT3145-300x225.jpg 300w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/PICT3145-768x576.jpg 768w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/PICT3145-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-837\" class=\"wp-caption-text\">Digital StillCamera<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nie wieder!<\/p>\n<p>Dieses Motto gilt seit Jahrzehnten in Deutschland und bezieht sich auf alles, was mit Nationalsozialismus zu tun hat. Keine Kriege mehr von deutschem Boden aus, keine Verfolgung von anders Denkenden usw.<\/p>\n<p>Letzten August weilte der franz\u00f6sische Regisseur Claude Lanzmann anl\u00e4sslich der Beerdigung seiner zweiten Frau in Berlin. Lanzmann drehte den Dokumentarfilm \u201eShoah\u201c, der sich mit dem Holocaust auseinandersetzt.<\/p>\n<p>In seinem Berliner Hotel, dem Kempinski, bl\u00e4tterte er durch das L\u00e4ndervorwahlverzeichnis. Nach Italien kommt normalerweise Israel. Doch da war nichts.<!--more--><br \/>\nAuf Anfrage erhielt er die Auskunft, dass die arabischen G\u00e4ste des Hotels die Streichung verlangt h\u00e4tten.<br \/>\nNat\u00fcrlich entschuldigte man sich, aber darum geht es ja nicht.<\/p>\n<p>Man mag \u00fcber Kriegsschuld streiten. Eines aber ist sicher, Deutschland hat ein unentschuldbares Verbrechen begangen, n\u00e4mlich die fabrikm\u00e4\u00dfige Vernichtung von sechs Millionen Juden. Daraus erw\u00e4chst die Verpflichtung gegen\u00fcber dieser Glaubensgemeinschaft, dass sie nie wieder in Deutschland diskriminiert werden.<br \/>\nDie Realit\u00e4t heute im Jahr 2017 sieht so aus, dass es mittlerweile nicht mehr geraten ist, mit einer Kippa durch deutsche St\u00e4dte zu laufen. Es ist bekannt, dass j\u00fcdische Sch\u00fcler in Schulen von moslemischen Mitsch\u00fclern gemobbt werden.<br \/>\nWir leben ja mittlerweile in Deutschland mit vielen Ethnien zusammen. Eine Vielzahl von Religionen, Lebenshaltungen und Traditionen finden sich bei uns. Keine davon \u00e4u\u00dfert sich so lautstark wie die moslemische.<br \/>\nMan f\u00fchlt sich diskriminiert, nicht anerkannt usw. Seltsamerweise scheinen Vietnamesen, Chinesen, Thais usw. mit mangelnder Anerkennung kein Problem zu haben. Von den Vietnamesen ist bekannt, dass der \u00fcberwiegende Teil der Jugendlichen eine h\u00f6here Schulbildung hat und sich voll integriert f\u00fchlt. Wohingegen die jungen Muslime eher einen geringen Bildungsstandard aufweisen und sich h\u00e4ufiger nicht anerkannt f\u00fchlen.<br \/>\nMan kann es drehen wie man will, wenn es \u00c4rger mit Leuten einer Religionszugeh\u00f6rigkeit gibt, dann sind das Muslime.<br \/>\nVor allem das linke Spektrum der deutschen Parteienlandschaft scheint es sich zum Anliegen gemacht zu haben, Muslimen auf jede nur erdenkliche Art entgegen zu kommen. K\u00fcrzlich forderten die Gr\u00fcnen, dass in Hamburg in jedem Stadtteil eine Moschee gebaut werden soll. Dagegen w\u00e4re ja nichts einzuwenden, wenn man halt nicht immer wieder von radikalen Tendenzen in solchen R\u00e4umlichkeiten h\u00f6ren w\u00fcrde.<br \/>\nIch will das Thema an dieser Stelle gar nicht n\u00e4her ausf\u00fchren. Ich stelle nur fest, dass sich Muslime hier in Deutschland v\u00f6llig ungehindert zu Tausenden, auch mit Staatsoberh\u00e4uptern aus dem Herkunftsland versammeln und \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Sie sollten wahrnehmen, dass das ein Privileg ist, das sie in den Heimatl\u00e4ndern teilweise nur unter Lebensgefahr genie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnten sich ein Beispiel an anderen Migranten nehmen, die sich v\u00f6llig in die deutschen Gegebenheiten integrieren und damit auch ohne Probleme Aufnahme und Anerkennung erfahren.<\/p>\n<p>Wenn man schon nach Deutschland kommt, ob als Einwanderer oder als Gast ins feine Kempinski, dann sollte man nach deutschen Regeln leben und nicht versuchen, die Ressentiments aus dem Heimatland zu importieren.<br \/>\nWie sagte Shakespeare: \u201eWhen in Rome do as the Romans do.\u201c<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssten Gr\u00fcne, SPD und Linkspartei ihre Kritik am Staat Israel relativieren. Es ist der einzige Platz auf der Welt, in dem Juden relativ sicher und ohne Diskriminierung leben k\u00f6nnen.<br \/>\nIsrael ist kein Idealstaat und macht Fehler wie andere auch. Wie sollte es anders sein? Fakt jedoch ist, dass fast die gesamte moslemische Welt diesen Fleck auf der Landkarte liebend gerne ausradieren m\u00f6chte. Wenn man st\u00e4ndig unter dieser Bedrohung lebt, dann ist es verst\u00e4ndlich, dass sich die Toleranz gegen\u00fcber seinen Widersachern in engen Grenzen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich weilte der deutsche Au\u00dfenminister Gabriel in Israel. Als Chefdiplomat sollte es seine Aufgabe sein, die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden L\u00e4ndern zu f\u00f6rdern. Man kann nicht sagen, dass das durch diesen Besuch geschehen ist. Er traf sich mit den Organisationen \u201eBreaking the Silence\u201c und \u201eB&#8217;Tselem\u201c- Gruppen, die israelische Soldaten als Kriegsverbrecher darstellen. Trotz jahrzehntelanger Bedrohung ist Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten. Dies ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, denn die Tendenz bei Bedrohung von au\u00dfen ist eine Radikalisierung im Inneren.<\/p>\n<p>Es h\u00e4tte gen\u00fcgend andere NGO&#8217;s gegeben, um sich \u00fcber die israelische Zivilgesellschaft zu informieren. Man stelle sich vor, der britische Au\u00dfenminister kommt nach Deutschland und trifft sich mit dem \u201eSchwarzen Block\u201c.<br \/>\nGabriel hat den heute in Deutschland lebenden Juden einen B\u00e4rendienst erwiesen. Vor allem das linke Spektrum kann jetzt wieder auf die starrk\u00f6pfigen Israelis zeigen, die sowieso nur die Pal\u00e4stinenser unterdr\u00fccken. Das wird sich nicht positiv auf die Lebensqualit\u00e4t und die Sicherheit der Juden in Deutschland auswirken.<\/p>\n<p>Man sollte nicht vergessen, dass es vor der Gr\u00fcndung des j\u00fcdischen Staates nie einen eigenen Staat Pal\u00e4stina gab. Das war alles Teil von Syrien. Selbst von arabischer Seite wurde die Einwanderung der Juden ehemals als positiv angesehen: \u201eWir alle, Muslime wie Christen, sind den Juden wohlgesonnen. Wenn in unseren Resolutionen von Rechten und Verpflichtungen der Syrer die Rede ist, sind damit auch die Juden gemeint&#8230;Deshalb sind wir gewiss, dass unsere j\u00fcdischen Br\u00fcder auf der ganzen Welt uns helfen werden, \u2026unser gemeinsames Land &#8230;zu hoher Bl\u00fcte zu bringen.\u201c (Abd-ul-Hamid-Yahrawi, Pr\u00e4sident des Arabischen Kongresses in Paris, Juni 1913).<\/p>\n<p>Inzwischen hat sich die islamische Welt derartig radikalisiert, dass es m. E. von Israel fahrl\u00e4ssig w\u00e4re, Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Der IS w\u00fcrde sicher liebend gerne in Pal\u00e4stina aktiv werden.<br \/>\nSo bedauerlich es sein mag, aber ich glaube, das Verh\u00e4ltnis der dort lebenden Gruppierungen ist wohl zu zerr\u00fcttet, als dass eine L\u00f6sung m\u00f6glich w\u00e4re. Manches auf diesem Planeten kann nicht gel\u00f6st werden.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nie wieder! Dieses Motto gilt seit Jahrzehnten in Deutschland und bezieht sich auf alles, was mit Nationalsozialismus zu tun hat. Keine Kriege mehr von deutschem Boden aus, keine Verfolgung von anders Denkenden usw. Letzten August weilte der franz\u00f6sische Regisseur Claude Lanzmann anl\u00e4sslich der Beerdigung seiner zweiten Frau in Berlin. 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