{"id":3844,"date":"2025-03-23T14:39:20","date_gmt":"2025-03-23T13:39:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gpflug.de\/website\/?p=3844"},"modified":"2025-03-23T14:39:20","modified_gmt":"2025-03-23T13:39:20","slug":"die-sache-mit-der-realitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gpflug.de\/website\/2025\/03\/23\/die-sache-mit-der-realitaet\/","title":{"rendered":"Die Sache mit der Realit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3846\" aria-describedby=\"caption-attachment-3846\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3846\" src=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_20190324_180914-300x225.jpg\" alt=\"Oznor\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_20190324_180914-300x225.jpg 300w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_20190324_180914-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_20190324_180914-768x576.jpg 768w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_20190324_180914-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_20190324_180914-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3846\" class=\"wp-caption-text\">oznor<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Mensch ist keine Insel, so hei\u00dft ein bekanntes Wort. In der Tat, wir k\u00f6nnen uns noch so sehr von der \u00e4u\u00dferen Welt zur\u00fcckziehen, sie holt uns immer wieder ein.<\/p>\n<p>Letztlich bleiben wir ein Teil von ihr. Den Buddhisten ist das schon immer bewusst. Keines existiert ohne das andere.<\/p>\n<p>Vor einigen Jahrzehnten, zu Zeiten der New Age Bewegung, versuchte man das lineare Denken zugunsten des vernetzten Denkens zu favorisieren.<\/p>\n<p>Der Erfolg war bescheiden. Warum? Weil wir bei n\u00e4herem Hinsehen wie die Blinden in der Welt herumtappen. Unsere Wahrnehmung von dem, was wir als Realit\u00e4t ansehen, ist \u00e4u\u00dferst rudiment\u00e4r.<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde der Platz hier nicht ausreichen, um die vielen Faktoren zu behandeln, die daf\u00fcr urs\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Ungeachtet dessen sind wir meistens guten Mutes und nehmen Standpunkte ein, die wir in anderen Situationen, das hei\u00dft, wenn wir die Welt wieder anders sehen als gestern, fr\u00f6hlich \u00fcber Bord werfen.<\/p>\n<p>Bei meinen Wanderungen komme ich nicht umhin, die Windr\u00e4der in der Landschaft wahrzunehmen. Es werden immer mehr und wenn Wind ist, dann ist im Wald richtig L\u00e4rm und kein Tierruf ist zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ich wollte fr\u00fcher in meinem Garten ein Windrad installieren, damals waren die beh\u00f6rdlichen H\u00fcrden zu hoch f\u00fcr so was. Das war noch zu alternativ. Inzwischen hat sich das ge\u00e4ndert. Windr\u00e4der zerst\u00f6ren die Landschaft, sind ohne Subventionen nicht rentabel und ohne Speicherungsm\u00f6glichkeit nicht in der Lage, konventionelle Kraftwerke zu ersetzen. Stichwort Dunkelflaute, dies betrifft auch die PV.<\/p>\n<p>Trotzdem werden unverdrossen immer mehr davon gebaut. Der \u00dcberschuss muss f\u00fcr teures Geld, das wir bezahlen m\u00fcssen, von den Nachbarl\u00e4ndern abgenommen werden und wenn es dann nachts windstill ist und keine Sonne scheint, kaufen wir unseren eigenen Strom wieder teuer zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dies ist ein exemplarisches Beispiel von linearem Denken.<\/p>\n<p>In der heutigen Zeit wird mit weit gr\u00f6\u00dferer Selbstverst\u00e4ndlichkeit Energie verbraucht als in fr\u00fcheren Generationen, zum Beispiel der meinen. Ich k\u00e4me nie im Traum darauf, eine Tafel Schokolade mit Kreditkarte zu kaufen. Heute ist das an den Kassen Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Es ist eine eingeschr\u00e4nkte Realit\u00e4tswahrnehmung, immer mehr Energie zu verbrauchen und das mit Wind und Sonne produzieren zu wollen.<\/p>\n<p>Im Moment faszinieren mich die Vorg\u00e4nge um Tesla. Einst die leuchtende Fackel am gr\u00fcnen Himmel der Elektromobilit\u00e4t, jetzt kein Tag ohne verdammende Berichte in den staatstragenden Medien. Was ist geschehen? Taugen die Autos nichts mehr? Bleiben sie stehen? T\u00f6ten sie ihre Insassen?<\/p>\n<p>Nichts dergleichen! Ihr CEO hat von seinem demokratischen Recht Gebrauch gemacht und eine Partei unterst\u00fctzt, die unserem woken Kl\u00fcngel nicht gef\u00e4llt. Die Rede ist von Mr. Musk, der sich jetzt auch noch daran macht, wuchernde Ausw\u00fcchse in der Verwaltung der US-Regierung auszumisten.<\/p>\n<p>Mr. Trump hat in seinem Wahlprogramm bestimmte Dinge versprochen, Mr. Musk fand die gut und unterst\u00fctzt diese. Der Mehrheit des amerikanischen Volkes gefiel das auch und jetzt setzt Mr. Trump das, was er versprochen hat, um.<\/p>\n<p>Deswegen sind die Teslas jetzt schlecht. Deren Fahrer sehen sich jetzt pl\u00f6tzlich auf der dunklen Seite der Stra\u00dfe. Das ist nat\u00fcrlich, verzeihen Sie den Ausdruck, Schei\u00dfe! Das gleicht dem Sturz vom Olymp. So schnell \u00e4ndert sich Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Bei uns hat ja auch der \u201eSouver\u00e4n gesprochen\u201c. Diesen Begriff gebrauchen die staatstragenden Medien gerne, wenn sie vom Wahlvolk sprechen.<\/p>\n<p>Bei uns wurde der Herr Merz gew\u00e4hlt. Der macht das aber anders als der Mr.Trump. Der Herr Merz denkt \u00fcberhaupt nicht daran, das, was er vor der Wahl versprochen hat, umzusetzen. Zum Beispiel Sicherung der Grenzen vor illegaler Einwanderung oder sparsame Haushaltsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Blo\u00df gut, dass der Herr Merz nie etwas von Bedeutung produziert hat, Autos zum Beispiel, sonst w\u00fcrden die jetzt auch nicht mehr verkauft.<\/p>\n<p>Aber halt, das stimmt vielleicht so nicht, denn er steht ja auf der \u201erichtigen\u201c Seite, das hei\u00dft, er f\u00f6rdert die bunte Republik und er will Aufr\u00fcstung, damit uns der Putin nicht \u00fcberf\u00e4llt. Einen Sieg \u00fcber Russland haben allerdings schon die Herren Napoleon und Hitler versucht, und das waren andere Kaliber.<\/p>\n<p>Der Ausgang ist bekannt.<\/p>\n<p>Sie merken am Duktus dieses Artikels schon, wo die L\u00f6sung f\u00fcr uns Einzelmenschen in diesem Realit\u00e4tsverhau liegt.<\/p>\n<p>Sehen Sie das Ganze als Kom\u00f6die auf der B\u00fchne und nehmen Sie wahr, dass da der Orchestergraben, also Distanz, dazwischen ist.<\/p>\n<p>Ihr Leben ist aber etwas ganz anderes!<\/p>\n<p>Vielleicht sind Sie jedoch in einer Situation, wo Sie das alles nicht als Kom\u00f6die sehen k\u00f6nnen. Wenn Sie zum Beispiel ein schulpflichtiges Kind haben, das in die Friedrich R\u00fcckert Schule in Schweinfurt mit einem Ausl\u00e4nderanteil von 90% kommt. Wenn also abzusehen ist, dass sein Lernfortschritt von vorneherein langsamer verl\u00e4uft, weil dieser Staat kein Geld hat, in so einer Klasse drei verschiedensprachige Lehrer einzusetzen, weil er Milliarden ins Ausland regnen l\u00e4sst, dann \u2013 ja dann ist es Ihr Dharma, zu k\u00e4mpfen und sich f\u00fcr eine Verbesserung der Zust\u00e4nde einzusetzen.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch ist keine Insel, so hei\u00dft ein bekanntes Wort. In der Tat, wir k\u00f6nnen uns noch so sehr von der \u00e4u\u00dferen Welt zur\u00fcckziehen, sie holt uns immer wieder ein. Letztlich bleiben wir ein Teil von ihr. Den Buddhisten ist das schon immer bewusst. Keines existiert ohne das andere. 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