{"id":3444,"date":"2023-12-19T09:05:02","date_gmt":"2023-12-19T08:05:02","guid":{"rendered":"https:\/\/gpflug.de\/website\/?p=3444"},"modified":"2023-12-19T09:23:05","modified_gmt":"2023-12-19T08:23:05","slug":"was-ist-der-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gpflug.de\/website\/2023\/12\/19\/was-ist-der-mensch\/","title":{"rendered":"Was ist der Mensch?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3446\" src=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/P1070214-300x225.jpg\" alt=\"P1070214\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/P1070214-300x225.jpg 300w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/P1070214-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/P1070214-768x576.jpg 768w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/P1070214-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/P1070214-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Diese Frage f\u00fchrt uns folgerichtig zu der weiteren \u00dcberlegung, ob Tiere denken k\u00f6nnen. Hunde und Delfine sind ja unglaublich lernf\u00e4hig und zu erstaunlichen Leistungen f\u00e4hig. Kr\u00e4hen und Affen k\u00f6nnen sich einiger Werkzeuge bedienen.<\/p>\n<p>Trotz all dieser erstaunlichen Lernleistungen, eines k\u00f6nnen sie nicht: Sie k\u00f6nnen nicht denken oder sagen: \u201eIch bin!\u201c<\/p>\n<p>Diese F\u00e4higkeit hebt den Menschen \u00fcber das Tier. Wer K\u00fche oder Pferde auf der Weide beobachtet sieht, in welchem Rahmen sich ihr Leben abspielt, n\u00e4mlich: Fressen, trinken, ruhen, sich paaren und Aufzucht des Nachwuchses.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn wir auf der Ebene des Karma \u00fcberlegen, so ist das Tier ohne jede Wahlm\u00f6glichkeit. Ein Entkommen ist nicht m\u00f6glich. Anders ausgedr\u00fcckt sprechen wir von Instinktgebundenheit.<\/p>\n<p>Manchmal k\u00f6nnte man neidisch werden, welche Ruhe von Tieren ausgeht. Sie leben im Hier und Jetzt und kennen kein Morgen. Ihre Sinne und Instinkte sind wesentlich feiner ausgebildet als unsere. Daher k\u00f6nnen sie zum Beispiel Erdbeben und St\u00fcrme wahrnehmen. Das hat aber nichts mit einem planenden Denken zu tun.<\/p>\n<p>In diesem Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt eine Chance und in gewisser Hinsicht auch eine Verpflichtung.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen Karma gestalten. Obwohl wir, psychologisch gesehen, unser \u201eP\u00e4ckchen\u201c mitbekommen haben, sind wir dem nicht ausgeliefert.<\/p>\n<p>Dieses: \u201eJa, aber meine Eltern haben mir dies oder das&#8230;\u201c ist keine gottgegebene Richtung, die bis zum Ende unserer Tage als Begr\u00fcndung f\u00fcr eigenes Verhalten herhalten kann. Diese \u201eMitbringsel\u201c werden zwar immer im Hintergrund bestehen bleiben, denn was einmal geschehen ist, kann nicht ungeschehen gemacht werden. Wir haben es aber in jedem Moment in der Hand, wie wir damit umgehen.<\/p>\n<p>Die Zeit f\u00fcr diese Ver\u00e4nderungsprozesse stehen auf einem anderen Blatt. Sie k\u00f6nnen ein Leben lang andauern.<\/p>\n<p>Im Yoga kennen wir den Begriff Chakren. Die Chakren sind feinstoffliche Energiezentren, die entlang der Wirbels\u00e4ule angeordnet sind. Es gibt sieben davon.<\/p>\n<p>Das erste, das Muladharachakra liegt zwischen Genitalien und Anus. Es ist das Wurzelchakra, die Basis. Es steht f\u00fcr Nahrung, Selbsterhaltung, Sinnlichkeit, dem Bed\u00fcrfnis nach Fortpflanzung und starken Gef\u00fchlen wie Gier und Habsucht.<\/p>\n<p>In ihm ist unsere K\u00f6rperlichkeit begr\u00fcndet. Der K\u00f6rper ist das Vehikel, das uns durchs Leben tr\u00e4gt. Wie beim Tier ruhen in diesem Chakra die Lebenserhaltung, Essen, Trinken, Ruhen, sich Fortpflanzen. Wie wir alle wissen, sind das die st\u00e4rksten Triebe, die es gibt. Das m\u00fcssen sie auch sein, sonst w\u00fcrde es kein Leben mehr geben.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es noch weitere sechs Chakren dar\u00fcber. Sie symbolisieren die Entwicklungsebenen, die m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Wir leben in einem Zeitalter des Hedonismus, in dem der K\u00f6rperkult nie da gewesene Ausma\u00dfe angenommen hat. Ein Gro\u00dfteil der Menschen ist in dieser K\u00f6rperlichkeit verhaftet, wie mir oft scheint. Diese Menschen begeben sich damit der Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, die in uns angelegt sind und die uns einmalig machen.<\/p>\n<p>Im Grunde ist es die Daseinsebene der Tiere, nur um ein Vielfaches erweitert und verfeinert.<\/p>\n<p>Wer diese Ebene als Daseinszweck ansieht, hat genau genommen sein Leben als Mensch verfehlt.<\/p>\n<p>Aber noch eine weitere Konsequenz ergibt sich aus dem \u00fcberwiegenden Anhaften an diese Seinsebene. Der K\u00f6rper ist verletzlich und letztlich sterblich. Hart ausgedr\u00fcckt: Er ist dem Tode geweiht.<\/p>\n<p>Das Anhaften an dieser Verg\u00e4nglichkeit muss unweigerlich Angst erzeugen, letztlich Todesangst. Nur wem es gelingt, sich die Sph\u00e4ren des Geistes zu erschlie\u00dfen, kann diese Angst \u00fcberwinden, denn der Geist ist unsterblich.<\/p>\n<p>Der Weg des Yoga weist dorthin!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Diese Frage f\u00fchrt uns folgerichtig zu der weiteren \u00dcberlegung, ob Tiere denken k\u00f6nnen. Hunde und Delfine sind ja unglaublich lernf\u00e4hig und zu erstaunlichen Leistungen f\u00e4hig. Kr\u00e4hen und Affen k\u00f6nnen sich einiger Werkzeuge bedienen. 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