{"id":3140,"date":"2023-01-23T11:07:17","date_gmt":"2023-01-23T10:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/gpflug.de\/website\/?p=3140"},"modified":"2023-01-23T11:07:17","modified_gmt":"2023-01-23T10:07:17","slug":"dharma-deine-lebenslandkarte-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gpflug.de\/website\/2023\/01\/23\/dharma-deine-lebenslandkarte-teil-2\/","title":{"rendered":"Dharma-deine Lebenslandkarte Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3142\" src=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/P1070223-300x225.jpg\" alt=\"P1070223\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/P1070223-300x225.jpg 300w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/P1070223-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/P1070223-768x576.jpg 768w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/P1070223-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/P1070223-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Dharma, so verstanden, ist wie Wasser f\u00fcr einen Fisch. Es ist nicht etwas, was man ablehnen oder annehmen k\u00f6nnte. Man kann sich nur m\u00f6glichst elegant d.h. bewu\u00dft \u201ddarin\u201d bewegen. Wenn wir leiden, ist das immer ein Signal, da\u00df wir nicht in unserem Dharma sind.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich, da\u00df sich jede Aktivit\u00e4t, sei es Gehen, Essen, Spielen, eigentlich alles, vor dem Hintergrund dieses Dharmakonzepts abspielen sollte. Es geht also nicht um von au\u00dfen an uns herangetragene Pflichten, sondern um unser Leben und wie wir es leben. So gesehen hat alles, was wir tun einen Wert und einen inneren Sinn.<\/p>\n<p>Jede Aktivit\u00e4t, die wir ohne diese innere Einstellung\u00a0 tun, ist wertlos. Wir sp\u00fcren dann eine innere Leere, die ein Signal f\u00fcr ein \u201dau\u00dferhalb des Sinn seins\u201d darstellt.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn wir Pflicht so verstehen, dann ergibt das ein Gef\u00fchl von Selbstverantwortung f\u00fcr das eigene Handeln, welches wiederum mehr Freude und Zielgerichtetheit ins Leben bringt\u00ad &#8211; eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr Entwicklung. Die Richtung mu\u00df von innen kommen. Was ist f\u00fcr mich selbst wichtig? Welche Aufgaben habe ich gegen\u00fcber meinem Kind und meinem Gatten? Die selben Fragen stellen sich in Bezug auf den Beruf, die Gesellschaft und die Nation. So k\u00f6nnte eine Hierarchie des pers\u00f6nlichen Dharmas aussehen.<\/p>\n<p>Aus dieser inneren Einstellung heraus also kommt es zum Handeln. Dies wiederum erfordert eine gewisse Disziplin.<\/p>\n<p>Auch diese Disziplin kommt von innen und entspringt einer Werthaltung, einer \u00dcberzeugung. Es stellt sich eine Aufgabe (wie zum Beispiel abwaschen). Nachdem das klar ist, bringt man die T\u00e4tigkeit mit Konzentration und Freude hinter sich. Das ist Disziplin.<\/p>\n<p>Diese prinzipiellen Einstellungen hat ein Mensch zu verinnerlichen. Wenn das geschehen ist, wird einsichtig, da\u00df jedes Handeln aus einer positiven Haltung heraus erfolgt.<\/p>\n<p>Das bedeutet, da\u00df man sich bei seinem Tun freuen und nicht erlauben soll, da\u00df negative Gedanken sich einschleichen. Disziplin also hei\u00dft, aus sich selbst heraus bei der Sache bleiben. Was immer wir auch tun , sollte mit ganzer Pers\u00f6nlichkeit und mit ganzer Kraft geschehen. Daraus wird Konzentration, aus der wiederum Einsicht in das Wesen der Dinge entsteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Disziplin hei\u00dft auch, in der Gegenwart zu bleiben\u00a0 und das Denken nicht in der Vergangenheit und der Zukunft herumdriften zu lassen. Wir k\u00f6nnen aus der Vergangenheit f\u00fcr die Gegenwart\u00a0 lernen, aber nicht in Ersterer verweilen. Auch in der Zukunft haben wir eigentlich nichts verloren, denn es kommt doch alles anders, als wir denken.<\/p>\n<p>Was also ist zu tun, wenn uns vergangene Erlebnisse und Gef\u00fchle das Leben vergiften? Gehen lassen, nicht dar\u00fcber br\u00fcten. Das ist eine Frage der Disziplin und der \u00dcbung.<\/p>\n<p>Sehen wir uns noch ein bi\u00dfchen\u00a0 weiter an, was in deinem Dharma gegeben sein k\u00f6nnte. Vielleicht hast du Kinder. Dann hast du die Aufgabe, f\u00fcr sie zu sorgen, sie gl\u00fccklich zu machen und ihnen die besten Startchancen zu geben, die dir m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Im folgenden Beispiel wird dieser Bereich deines Dharmas noch deutlicher. Du gehst mit deiner kleinen Tochter spazieren. Sie l\u00e4uft etwas entfernt von dir und pl\u00f6tzlich springt ein gro\u00dfer Hund, der bisher friedlich neben seinem Herrchen ging kl\u00e4ffend\u00a0 auf sie zu und springt vielleicht sogar an ihr hoch. In diesem Moment geh\u00f6rt es zu deinem Dharma, daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df ihr nichts geschieht. Das ist deine Pflicht die du erf\u00fcllen mu\u00dft, und zwar mit allen Mitteln und wenn du dem Hund daf\u00fcr an die Gurgel gehst und er dich verletzt oder du ihn verletzen mu\u00dft. In solchen Momenten werden Gewaltlosigkeitskonzepte nach denen du sonst vielleicht lebst zweitrangig.Wenn du nicht entschlossen handelst, und deinem Kind passiert etwas, wirst du dir immer Vorw\u00fcrfe machen. Auch hier wieder die negativen Folgen f\u00fcr dich, wenn du deinem Dharma nicht folgst. Es gibt da kein Ausweichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dharma, so verstanden, ist wie Wasser f\u00fcr einen Fisch. Es ist nicht etwas, was man ablehnen oder annehmen k\u00f6nnte. Man kann sich nur m\u00f6glichst elegant d.h. bewu\u00dft \u201ddarin\u201d bewegen. 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