{"id":2529,"date":"2021-07-21T18:06:42","date_gmt":"2021-07-21T16:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/gpflug.de\/website\/?p=2529"},"modified":"2021-07-21T19:02:15","modified_gmt":"2021-07-21T17:02:15","slug":"ein-x-fuer-ein-u","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gpflug.de\/website\/2021\/07\/21\/ein-x-fuer-ein-u\/","title":{"rendered":"Ein X f\u00fcr ein U"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2531\" src=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_20201010_155542-225x300.jpg\" alt=\"IMG_20201010_155542\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_20201010_155542-225x300.jpg 225w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_20201010_155542-768x1024.jpg 768w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_20201010_155542-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_20201010_155542-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/IMG_20201010_155542-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Karma-Yoga ist das Yoga des Handelns. Das erste Prinzip besagt, dass man handelt, ohne nach den Fr\u00fcchten zu fragen. Normalerweise tun wir ja etwas, um etwas zu erreichen oder etwas zu bekommen. Wenn nichts dergleichen in Sicht ist, lassen wir es meistens sein. Diese Art des Handelns bezeichnen wir als Artha. \u201eWenn der mir nichts gibt, dann kriegt er von mir auch nichts!\u201c<\/p>\n<p>Die Art unseres Handelns sagt aus, auf welcher Bewusstseinsstufe wir sind. Dem Karma-Handeln liegt eine andere Pr\u00e4misse zugrunde: Es wird davon ausgegangen, dass alles Teil eines gro\u00dfen Ganzen ist. Dieses \u201eGanze\u201c gibt uns alles, was wir zum leben brauchen, ohne zu fragen. Es gibt uns Luft zum atmen, soziale Kontakte, Nahrung, Beziehungen, Sch\u00f6nheit, \u00c4rger usw. Wir denken zwar oft, dass wir unabh\u00e4ngig sind, aber wehe, all das, was wir jeden Tag f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich nehmen, w\u00fcrde wegfallen. Dann w\u00fcrden wir ganz sch\u00f6n alt aussehen, wie man so treffend sagt. Vor diesem Hintergrund erscheint es vern\u00fcnftig, auch etwas in dieses &#8222;Ganze&#8220; hinein\u00a0 zu geben, ohne dass man unmittelbar etwas daf\u00fcr bekommt.<!--more--><\/p>\n<p>Die Bilder, die gegenw\u00e4rtig von der Flutkatastrophe zu uns gelangen, haben mich sehr ber\u00fchrt. Mir tun die armen Leute sehr leid, die bis zu den Knien im Schlamm in ihren H\u00e4usern stehen und nicht wissen, wie und ob sie wieder zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Also habe ich, wie viele andere auch, etwas \u00fcberwiesen. Ich glaube, in so einer Situation ist es sehr wichtig, dass die Betroffenen sp\u00fcren, dass sie nicht allein sind, sondern dass man an sie denkt. Tr\u00f6stlich zu wissen, dass es doch viele Menschen gibt, die im Karma-Sinn handeln.<\/p>\n<p>Damit ich auch eine Organisation finde, die seri\u00f6s mit den Spenden umgeht, bin ich auf die Seite des Deutschen Sozialinstituts f\u00fcr soziale Fragen in Berlin gegangen. Hier fand ich eine Liste solcher Organisationen.<\/p>\n<p>Neben Caritas und Diakonischem Werk fand sich dort aber auch Greenpeace. Ich finde das \u00e4rgerlich und unehrlich. Wenn man n\u00e4mlich dem Link zu Greenpeace folgt, dann taucht dort kein Hinweis auf, wie die im Ahrtal helfen wollen. Tun sie auch nicht. Vielmehr wollen sie Spenden abgreifen f\u00fcr ihre allgemeinen Kampagnen gegen den Klimawandel, unter dem Konterfei des altbekannten Eisb\u00e4rs. Wenn man das so sehen w\u00fcrde, dann k\u00f6nnte ich auch Spenden unter dem Motto \u201eFlutopfer\u201c in Empfang nehmen, weil ich durch meine Photovoltaik und die Sonnenkollektoren auf dem Dach ja etwas gegen den Klimawandel tue, und mein Elektriker und mein Installateur , die sie installiert haben, auch.<\/p>\n<p>Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass Organisationen und Parteien, die solche Katastrophen mit dem Sch\u00fcren von \u00c4ngsten vor dem Klimawandel bek\u00e4mpfen wollen, entweder dumm oder verlogen oder beides sind.<\/p>\n<p>Im Jahr 2002 gab es das Jahrhunderthochwasser an der Elbe. Im Bericht des Deutschen Wetterdienstes werden die genauen meteorologischen Ursachen detailliert aufgef\u00fchrt (https:\/\/www.dwd.de\/DE\/leistungen\/wzn\/publikationen\/Elbehochwasser.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2).<\/p>\n<p>Die Schl\u00fcsse, die man damals zog, waren sachbezogen und realistisch. Dazu geh\u00f6rten Renaturierung der Gew\u00e4sser, Anlage von Feuchtgebieten, Bauen von D\u00e4mmen usw. Heute, neun Jahre sp\u00e4ter, ist all das zweitrangig gegen\u00fcber dem Angst-Hype vor dem Klimawandel.<\/p>\n<p>In \u201eSteingarts Morning Briefing\u201c lesen wir heute:<\/p>\n<p>\u201eEin nennenswerter Teil unserer Spitzenpolitiker wohnt im deutschen Romantik-Tal. Ein \u201eklimaneutrales Deutschland\u201c verspricht die SPD. \u201eMit dem Klimaschutz-Sofortprogramm f\u00fchren wir unser Land auf den 1,5-Grad-Pfad\u201c, behaupten die Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p>Die Union will da an Schw\u00e4rmerei nicht hintenanstehen:<br \/>\n\u201eWir setzen verbindlich die Treibhausgasneutralit\u00e4t Deutschlands bis 2045 um. \u201c<\/p>\n<p>Man kann diese Aussagen ehrgeizig nennen. Oder auch naiv. Oder, falls hier doch Vorsatz im Spiel sein sollte, auch als Fall von politischer Hochstapelei. Denn obwohl die Freunde einer nationalen Klimapolitik viel Wert auf ihre N\u00e4he zur Wissenschaft legen \u2013 \u201eFollow the Science\u201c \u2013 so ignorieren sie zugleich relevante Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaft.\u201c<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde hier zu weit f\u00fchren, weiter ins Detail zu gehen. Nur so viel: Die gro\u00dfen Erzeuger von fossilen Brennstoffen, wie Russland, Saudi-Arabien usw. denken gar nicht daran, weniger zu erzeugen. Das k\u00f6nnen sie aus \u00f6konomischer Sicht auch gar nicht. Als Vorbild f\u00fcr die Welt dient Europa ebenfalls nicht. Im Gegenteil, durch den Verzicht werden die Preise f\u00fcr fossile Energien weltweit fallen, was bei den gro\u00dfen Emittenten wie China zu Mehrverbrauch f\u00fchren wird. Wer mehr wissen will, hier die Quelle: news@news.gaborsteingart.com<\/p>\n<p>Fazit: Man versucht nicht, sein Ideologies\u00fcppchen auf dem R\u00fccken notleidender Menschen zu kochen.<\/p>\n<p>Das ist unanst\u00e4ndig!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karma-Yoga ist das Yoga des Handelns. Das erste Prinzip besagt, dass man handelt, ohne nach den Fr\u00fcchten zu fragen. Normalerweise tun wir ja etwas, um etwas zu erreichen oder etwas zu bekommen. Wenn nichts dergleichen in Sicht ist, lassen wir es meistens sein. 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