{"id":2239,"date":"2020-11-23T13:19:04","date_gmt":"2020-11-23T12:19:04","guid":{"rendered":"https:\/\/gpflug.de\/website\/?p=2239"},"modified":"2020-11-23T13:19:04","modified_gmt":"2020-11-23T12:19:04","slug":"naechstenliebe-oder-dummheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gpflug.de\/website\/2020\/11\/23\/naechstenliebe-oder-dummheit\/","title":{"rendered":"N\u00e4chstenliebe oder Dummheit?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2241\" src=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC00025-300x225.jpg\" alt=\"DSC00025\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC00025-300x225.jpg 300w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC00025-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC00025-768x576.jpg 768w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC00025-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/gpflug.de\/website\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/DSC00025-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wir erinnern uns noch gut an den Brand im Lager Moria auf der Insel Lesbos im September dieses Jahres. Damals wurde die ganze Not der Bewohner offensichtlich und alle Medien mit ihren Protagonisten wie Klaus Kleber und Marietta Slomka vom ZDF, setzten betretene Gesichter auf. Ich fand das alles nur noch widerlich. Es war Brandstiftung, wie sich schnell herausstellte. Was blieb den Leuten auch anderes \u00fcbrig? Im Lager herrschten unmenschliche Verh\u00e4ltnisse. Keiner interessierte sich daf\u00fcr, au\u00dfer den allgegenw\u00e4rtigen NGO&#8217;s, die als Hauptzweck schon l\u00e4ngst die eigene Selbsterhaltung haben.<!--more--><\/p>\n<p>Inzwischen ist die Medienschockkarawane weitergezogen und das war&#8217;s dann mit Moria.<\/p>\n<p>Am 20.11.20 stand in der NZZ, dass dieses Jahr schon 18000 Menschen auf die Kanarischen Inseln gekommen waren. Das entspricht einer Steigerung von 1000% gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>\u201eSpanien will auf den Kanarischen Inseln provisorische Aufnahmezentren f\u00fcr insgesamt 7000 Menschen errichten. Diese Lager w\u00fcrden \u00abschon in wenigen Wochen\u00bb zur Verf\u00fcgung stehen, sagte Migrationsminister Jos\u00e9 Luis Escriv\u00e1 am Freitag (20. 11.). Sie sollen auf Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura auf Grundst\u00fccken oder in Geb\u00e4uden des Verteidigungsministeriums errichtet werden. Daneben werde man auch an dem Bau \u00abstabilerer Zentren\u00bb ebenfalls f\u00fcr 7000 Migranten arbeiten&#8230; Etwa 5500 dieser Migranten sind derzeit \u00fcbergangsweise in 17 Hotels untergebracht. Die Regierung in Madrid weigert sich, sie auf das Festland zu bringen. \u201c<\/p>\n<p>Was wird passieren? Fuerteventura liegt nur ca.100 km vor der marokkanischen K\u00fcste. Die Vertreter der Schlepperorganisationen werden vergn\u00fcgt ein Gl\u00e4schen Pfefferminztee trinken und schon mal \u00fcberschlagsweise den zu erwartenden Gewinn berechnen. Immerhin bringt ein \u201eFl\u00fcchtling\u201c 1500-2000 \u20ac. Das lohnt sich.<\/p>\n<p>Meldung vom 12.11.20:\u201eBeim Untergang eines Bootes mit Fl\u00fcchtlingen sind vor der K\u00fcste im Westen Libyens mindestens 74 Personen ertrunken.\u201c<\/p>\n<p>Ist das wirklich Hilfe, die die Europ\u00e4er den Migranten angedeihen lassen? Wenigsten denen, die es \u00fcberleben?<\/p>\n<p>Unbedingt, sagen die Gutmenschen, wie zum Beispiel der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm, der sogar ein eigenes Schiff, finanziert durch die evangelische Kirchensteuer, ausr\u00fcsten lie\u00df, das sich jetzt ebenfalls an den Schlepperdiensten im Mittelmeer beteiligt.<\/p>\n<p>Wie geht es weiter? In sp\u00e4testens zwei Jahren wird es auf den Kanaren zu Randale kommen. Die dortigen Bewohner werden zunehmend ablehnender werden. Kleber und Co. werden ihren Dackelblick aufsetzen und Schuldgef\u00fchle verbreiten. In der Zwischenzeit werden Tausende ertrinken, verdursten und Jahre ihres Lebens unter unmenschlichen Bedingungen dahinvegetieren. Diejenigen, die es ins gelobte Land, vorzugsweise Deutschland, schaffen, werden weitere Jahre in Hotels und sonstigen Unterk\u00fcnften von Sozialhilfe leben. Sie werden den Wohlstand der Ureinwohner zun\u00e4chst staunend sehen und denken, dass sie daran in \u00fcberschaubarer Zeit ebenfalls teilhaben werden. Sp\u00e4ter erkennen sie, dass das f\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrzahl nie der Fall sein wird. Sie werden Fremde bleiben. Ihr Leben lang! Um dieses unertr\u00e4gliche Fremdheitsgef\u00fchl loszuwerden, werden sie automatisch dorthin gehen, wo ihresgleichen leben. Dort finden sie eine Art Heimat. Von ihrer urspr\u00fcnglichen Heimat werden sie wehm\u00fctig tr\u00e4umen. Einige, und nicht zu wenige, werden w\u00fctend auf die saturierten Ureinwohner werden. Die werden sich immer weniger in die Viertel der Eingewanderten trauen. Das betrifft auch die Polizei des \u201eGastlandes\u201c. Falls die Neub\u00fcrger islamischen Glaubens sind, und das ist die Mehrzahl, werden sich wieder einige von ihnen unter dem Einfluss von Hasspredigern radikalisieren. Das werden dann die sogenannten Gef\u00e4hrder, die ab und an einige von den Ureinwohnern t\u00f6ten. Neuerdings kommt da K\u00f6pfen in Mode. Viele, auch schon die Sch\u00fcler in Vierteln wie Neuk\u00f6lln, finden das gut.<\/p>\n<p>Das Ganze ist begleitet von immensen Kosten, die in die Milliarden gehen. Aber, das darf kein Hinderungsgrund sein, den Armen zu helfen, hei\u00dft es. Aber sind die wirklich arm, wenn sie einige Tausend Euro bezahlen k\u00f6nnen, um hierher zu kommen?<\/p>\n<p>Ich frage mich, warum wir denen helfen m\u00fcssen, die in Booten herkommen? Was ist mit den Anderen, die keine 2000 \u20ac aufbringen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>2015 setzte die Kanzlerin aller Deutschen diesen Prozess in gro\u00dfem Stil in Bewegung. Zwar hatte es schon vorher Fl\u00fcchtlinge gegeben, aber seltsamerweise hielt sich das im Rahmen. Das war verkraftbar. Da war auch kein Gesch\u00e4ft mit zu machen. Seitdem ist es ihr gelungen, die deutsche Gesellschaft zu spalten und nicht nur die. Auch das \u201eHaus Europa\u201c brennt. Nicht alle sind einverstanden \u201ebunt\u201c zu werden. Warum auch? Wir haben 75 Jahre nach dem Ende der Nazizeit wieder eine nennenswerte rechte Bewegung. Zu diesem Erfolg kann man ihr nur gratulieren.<\/p>\n<p>Es g\u00e4be noch viel zu sagen. Aber eigentlich wollte ich nur auf einen Neubeginn eines alten Fehlers, diesmal auf den Kanaren, aufmerksam machen.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich w\u00e4re alles besser, als das, was dort jetzt wieder anl\u00e4uft. Und wenn man die Angelandeten wieder auf Schiffe l\u00e4dt, sie neu einkleidet, jedem 5000 \u20ac in die Hand dr\u00fcckt und sie zur\u00fcck nach Marokko schafft. Das l\u00f6st zwar das Grundproblem, n\u00e4mlich die Ungleichheit der Menschen und ihrer Lebensbedingungen nicht, aber es erscheint mir immer noch besser, als alles andere.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte nat\u00fcrlich auch endlich zugeben, dass man die Welt nicht retten kann. Das m\u00fcssen die einzelnen L\u00e4nder selbst tun. Man kann auch nicht die dortige Situation von au\u00dfen verbessern. Das m\u00fcssen die auch selbst tun.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte endlich ein vern\u00fcnftiges Einwanderungsgesetz verabschieden, mit Kontingenten und mit Forderungen, die von den Einwanderern erf\u00fcllt werden m\u00fcssen. Und man k\u00f6nnte sich wieder an das Gesetz halten, das zwischen Fl\u00fcchtlingen und Einwanderern unterscheidet.<\/p>\n<p>Aber bis das alles passiert, wird es auf den Kanaren und anderswo noch brennen und es werden noch Tausende ertrinken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir erinnern uns noch gut an den Brand im Lager Moria auf der Insel Lesbos im September dieses Jahres. Damals wurde die ganze Not der Bewohner offensichtlich und alle Medien mit ihren Protagonisten wie Klaus Kleber und Marietta Slomka vom ZDF, setzten betretene Gesichter auf. Ich fand das alles nur noch widerlich. 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