Ein Yogi

Liebe Leser
Dieser Artikel ist in englisch. Ich habe ihn für die Zeitschrift des Yogainsituts geschrieben und bringe ihn jetzt auch hier, um zu zeigen, was einen großen Menschen  und Yogi ausmacht.

 

My Guide

Dr. Jayadeva is dead. So the ordinary people say. But he isn’t. A Guru never dies. Since my last refresher at the Institute in 1985 I saw him only once, when he and Hansa have visited Germany. But nevertheless he was always in my mind and in my heart as lively and present as if I where sitting in front of him. Now he is seemingly gone, but still present to me as ever. „Ein Yogi“ weiterlesen

Übungen

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Dem alten Reichskanzler Bismarck schreibt man den folgenden Ausspruch zu: „Wenn man eine Kohle aus dem Feuer nimmt und sie beiseite legt, dann wird sie früher oder später erlöschen. Genauso verhält es sich mit dem Glauben. Wenn man nicht in die Kirche geht und die Gemeinschaft erlebt, erkaltet der Glaube.“

Abstrakt gesprochen heißt das, wenn man sich nicht mit einer Sache beschäftigt, verblasst die Erinnerung daran. „Übungen“ weiterlesen

Satya-Wahrhaftigkeit

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Vorgestern äußerte die Grünen-Co-Vorsitzende Annalena Baerbock die Ansicht, dass die Zitterattacken der Kanzlerin durch die Hitze des Klimasommers ausgelöst worden seien.

Man könnte es sich jetzt einfach machen und sagen, dass Annalena da was verwechselt hat, weil es offensichtlich ist, dass ihr eigenes Denkvermögen heiß gelaufen ist und das Ganze unter der Rubrik Comedy ablegen. „Satya-Wahrhaftigkeit“ weiterlesen

Karma und Gesellschaft

Dieser Tage war zu lesen, dass das große Trinkwasserreservoir in der Nähe der südindischen Großstadt Chennai weniger Wasser als sonst enthält.

In diesem Zusammenhang wurde auch beklagt, dass durch Neubauten viele Tümpel und kleine Gewässer zugeschüttet würden.

Nun muss man wissen, dass Wasser in Indien ein kostbares Gut ist. Auch in Jahren mit normalem Monsun wird nur eine bestimmte Menge Wasser zugeteilt. Während meiner Zeit im Yogainstitut öffnete mein Lehrer Dr. Jayadeva morgens die Wasserzufuhr, um die zugeteilte Menge in den Tank auf dem Dach zu pumpen. Damit musste man dann auskommen. „Karma und Gesellschaft“ weiterlesen

Yoga und Psychotherapie Teil 5

Wir sagten, dass Yoga Psychotherapie als Vorstufe bezeichnet. Aus dem bisher Gesagten ergibt sich das von selbst. Es geht dem Yogi nämlich gar nicht um das Bearbeiten von Verhaltensstrukturen, also Blockaden, die etwa aus der Kindheit stammen und die unser Verhalten negativ bestimmen. Das ist nur insofern von Bedeutung, als es für die Ausübung von Yoga zum Erlangen der Befreiung (Moksa) erforderlich ist (siehe Beispiel von dem Aspiranten, der so „gut“ meditieren konnte). Für den Yogi ist der Inhalt von Citta unerschöpflich, enthält sie doch alle Eindrücke, Gedanken und Gefühle aus allen Inkarnationen. Wo sollte man da anfangen und wo enden? „Yoga und Psychotherapie Teil 5“ weiterlesen