Satya-Wahrhaftigkeit

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Vorgestern äußerte die Grünen-Co-Vorsitzende Annalena Baerbock die Ansicht, dass die Zitterattacken der Kanzlerin durch die Hitze des Klimasommers ausgelöst worden seien.

Man könnte es sich jetzt einfach machen und sagen, dass Annalena da was verwechselt hat, weil es offensichtlich ist, dass ihr eigenes Denkvermögen heiß gelaufen ist und das Ganze unter der Rubrik Comedy ablegen.

Wenn man dieses Statement aber genauer analysiert, dann kommt einiges Interessante zum Vorschein.

Das Deutsche kennt die Begriffe Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer und Altweibersommer. Das Wort Klimasommer ist eine Eigenkreation und soll Folgendes zum Ausdruck bringen:

Heißes Wetter ist gefährlich und ein sicherer Indikator für eine herannahende Katastrophe. Es sollte auf keinen Fall Freude dabei aufkommen, dass man jetzt ungestört grillen oder sich am Baggersee vergnügen kann.

Die Vorgehensweise ist typisch für die Grünen. Es wird eine Atmosphäre der ständigen Bedrohung aufgebaut: Es kann jederzeit ein Atomkraftwerk in die Luft fliegen. Durch die modernen Landmaschinen wird der Boden so verdichtet, dass alles Bodenleben vernichtet wird. Sommerhitze ist gleichzusetzen mit Tod und Vernichtung und das Herannahen der Klimakatastrophe. Von Klimawandel ist kaum mehr die Rede.

Es wird alles herangezogen, die Gefahr des Untergangs im Denken der Bevölkerung zu verankern. Baerbock hat sich zwar hinterher entschuldigt, als sie gemerkt hat, dass ihre Äußerung nicht gut ankam, das ändert aber nichts an der Absicht. Ist halt dieses Mal schief gegangen. Nächstes Mal ist es Opas Kreislauf, der wegen der Hitze schlapp macht.

Festzuhalten ist, dass es bei dem ganzen Vorgang nicht um Wahrheit geht. Wahrheit erheischt genaues Hinsehen auf Fakten, penible Recherche und das Bemühen, Ideologie und Beobachtungsergebnisse strikt zu trennen.

Die Diskussion über das Klima, falls es denn überhaupt eine ist, hat schon lange die Ebene der Sachlichkeit verlassen und hat Züge eines Religionskampfes angenommen. Man fühlt sich fast an die Zeiten der Inquisition erinnert. Es gibt den seltsamen Begriff Klimaleugner (kann man Klima leugnen?). Es wird daran gearbeitet Kreuzfahrten, Autofahren und Fliegen als Verbrechen zu sehen.

Neulich wurden einige SUV’s abgefackelt. Das geht schon in Ordnung könnte man meinen, denn mir ist keine Kritik von führenden Politikern untergekommen. Eher klammheimliche Freude über das Vorgehen solch tapferer Aktivisten.

In dem Zusammenhang achte man auf den feinen Unterschied in der Wortwahl. Straftaten von linker Seite werden von Aktivisten begangen, die Rechten sind Terroristen.

Es ist außer Zweifel, dass die Erde oder auch das ganze Universum in dauerndem Wandel ist. Ich habe auf dieser Seite schon oft über die Gunatheorie des Yoga geschrieben. Folglich ist klar, dass es auch klimatische Veränderungen gibt und immer gegeben hat.

Vor einigen Jahren, als noch nicht der Untergang der Menschheit an die Wand gemalt wurde, stand im Spiegel ein Artikel über die positiven Auswirkungen eines Klimawandels. Man werde im Norden weniger heizen und somit weniger CO2 produzieren. Vor allem die skandinavischen Länder würden profitieren, weil dort Mallorcawetter entstehen würde, was den Tourismus begünstige.

Es ist immer gefährlich, wenn sich eine kleine Elite, oder die, die sich dafür halten, daran macht, die breite Masse des Volkes zu manipulieren und letztlich zu verurteilen.

Wer im Moment nicht für die ungebremste Einwanderung der ganzen notleidenden Welt ist oder die Euphorie für das Elektroauto anzweifelt, um nur zwei Beispiele herauszugreifen, gilt als…Nazi, Putinversteher, Rechtsradikaler, Trumpfreund oder was auch immer.

Die Folgen sehen wir mittlerweile in Ostdeutschland, wo die AfD mittlerweile zur stärksten Partei wurde. Ohne die hemmungslose Verurteilung aller kritischen Stimmen gegen die herrschende Flüchtlings- und Klimapolitik von Frau Merkel und den Grünen wäre das nie passiert. Die Leute lassen sich nicht gerne bevormunden.

Apropos Merkel, aus fachlicher Sicht würde ich die Zitteranfälle als Signale des Körpers ansehen, dass die gegen alle Anfeindungen und Stress in allen Formen gezeigte Unberührtheit nicht mehr unendlich aufrecht zu erhalten ist.